Zwangsarbeiter in Wesermünde


Neben der Ausrottung von Millionen europäischer Juden  gehört die Deportation und der menschenverachtende Einsatz  von Zwangsarbeitern z. B. aus Rußland oder Polen  in Deutschland während der Zeit des Faschismus zu den abscheulichsten Verbrechen, deren sich Nazi-
Deutschland schuldig gemacht hat.
 
Die Zahl der in Deutschland umgekommenen und umgebrachten Zwangsarbeiter entspricht etwa der aus Deutschland in die Konzentrationslager deportierten Juden. Zwischen 1941 und 1944 stieg die Zahl der ausländischen Arbeiter in Deutschland von Januar 1941 mit 1,5 Mio. auf 5,4 Mio. im Monat März 1944. Krupp z. B. beschäftigte 1943 mehr als 50.000 ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene.  Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz der Zwangsarbeiter, Fritz Sauckel, hat 1944 zugegeben, daß "von den fünf Millionen ausländischen Arbeitskräften, die nach Deutschland gekommen sind, sind keine 200.000 freiwillig gekommen." 
Nach dem Überfall Hitlerdeutschland auf die Sowjetunion entstand durch die Einziehung vieler Werftarbeiter in die deutsche Wehrmacht ein Arbeitskräftemangel. 
Die Entlohnung der Ostarbeiter war über die Deutsche Arbeitsfront dergestalt geregelt, daß nach Abzug einer Sondersteuer z. B. bei Russen und nach Aufrechnung der Kosten für Unterkunft und Verpflegung entweder gar nichts, Schulden oder ein lächerlich geringer Betrag übrig blieb. Und das bei einer 60-70 stündigen Arbeitswoche. Die Zwangsarbeiter sollten bei denkbar sparsamstem Einsatz die größtmöglichste Leistung hervorbringen. 
Die Lage der ausländischen Arbeiter in den Lagern der Krupp-Werke waren äußerst schlecht. Im Oktober/ November 1942 mußte man bei Krupp feststellen, daß "die Ernährung der russischen Kriegsgefangenen, die bei uns im Betrieb ausschließlich als Schwerarbeiter beschäftigt sind, völlig unzureichend ist" und "daß die Leute bei dieser Verpflegung immer nach kurzer Zeit bei der Arbeit zusammenbrechen und teilweise eingehen." Ende 1943 bestanden rund 40 Prozent der Belegschaft von Krupp aus ausländischen Zwangsarbeitern.   Aber es waren auf den deutschen Werften nicht nur Zwangsarbeiter, sondern auch KZ-Häftlinge eingesetzt. Dönitz hat auf einer Konferenz am 11. Dezember 1944 erklärt, daß "12.000 Kz-Häftlinge als zusätzliche Arbeitskräfte in den Schiffbauwerften beschäftigt werden würden".   Krupp gehörte ebenso zu den größten Arbeitgebern von KZ-Häftlingen. 
Bei der AG "Weser" Bremen bestand 1943 nicht ganz 19% der Gesamtbelegschaft aus sogenannten ausländischen "Zivilarbeitern" und Kriegsgefangenen. 1944 wurden außerdem ca. 1.500 Häftlinge des KZ Neuengamme auf der Werft eingesetzt.  In den Betrieben war die Zwangsarbeit durch Antreiberei und nackte Gewalt gekennzeichnet. Schon wegen Geringfügigkeiten wurden als Strafe Essensentzug, "Bußen" in Höhe von Tageslöhnen und Arrest verhängt, der beispielsweise in den Krupp-Werken in speziellen Haftzellen (Stehbunkern) unter grausamen Bedingungen vollstreckt wurde. Zur betrieblichen Justiz gehörten weiterhin die Einweisung in Strafkolonnen und in "Arbeitserziehungslager". 
Das Essen war vollkommen unzureichend und die Zahl der erkrankten Ostarbeiter war doppelt so hoch wie bei den deutschen Arbeitern. Tbc war besonders weit verbreitet.   Im November 1942 betrug der Ausländeranteil bei der Deschimag in Bremen 12,7 %. 
Im November 1944 waren bei der Deschimag (Seebeckwerft) 3.816 Deutsche  und 851 Zwangsarbeiter beschäftigt. 

Zum größten Teil waren es Männer, aber es mußten auch Frauen hier arbeiten. Sie kamen aus Frankreich, Polen und der Sowjetunion und lebten im Lager Halle XIV zwischen Lunedeich und Wittlingstraße. 
Am 19.06.1942 gründeten Wesermünder Kaufleute für die Dauer von fünf Jahren das "Männerlager der Wesermünder Wirtschaft". Zweck der Gesellschaft war "die gemeinschaftliche Heranschaffung (An- und Abtransport),  Unterbringung, Verpflegung und Betreuung von Arbeitskräften für die Wirtschaft Wesermündes und Umgebung". Je angeforderten bzw. im Gemeinschaftslager untergebrachten Lagerinsassen wurden von den Gründern  100 Reichsmark eingezahlt. Zusätzlich mußte der Betrieb dann die laufenden Kosten für die Unterbringung und Verpflegung aufbringen (pro Tag und Arbeiter waren das 0,50 RM für die Unterkunft und 1 RM für die Verpflegung).  Die Stadt Wesermünde gehörte mit zu den Gesellschaftern. Als Lager diente die Packhalle XIV im Fischereihafen.  Laut Gesellschaftsvertrag vom 03.09.1942 wurde die Geschäftsführung folgenden Geschäftsführern übertragen: 
 1) Dipl.- Ing. H. Stieghorst i. Fa. Deschimag, Werk Seebeck, 
 2) Direktor H. Merkel i. Fa. Schiffbaugesellschaft Unterweser A.G., 
 3) Heinrich Kramer i. Fa. J. Heinr. Kramer, 
 4) John Mahn i. Fa. Gesellschaft für Schiffsbedarf m.b.H., 
 5) L. Herrmann i. Fa. Vereinigte Werkstätten A. Busse, 
 6) Joh. Kohlmann für den Verband der Kohlenhändler an der Unterweser. 
Von ihnen galten die Herren Stieghorst und Kramer als leitende Geschäftsführer. 
Für das Lager Halle XIV weisen die Lagerlisten für 1944/45  654 "Ostarbeiter" aus. 117 Franzosen und 45 Polen aus. Konzipiert war das Lager  für 1.200 Menschen. Es wurde auch als "Männerlager" oder "Russenlager" bezeichnet. Ein ehemaliger französischer  Zwangsarbeiter berichtete 1986 über die Zustände im Lager: 
"Nach unserer Ankunft wurden wir auf die Lager "Halle XIV" und "Baggerloch" verteilt. Die Lager waren mit Stacheldraht umzäunt und von Marinern bewacht, die uns auch zur Arbeit begleiteten. In "Halle XIV" waren außer uns noch deportierte Russen, einige Italiener und Zigeuner, die gegen Ende kamen...  Halle XIV unterstand drei SS-Führern, sie wurden unterstützt von Marinern und Russen. Die Russen überwachten das Lager innen, sie waren besser bekleidet und sicherlich besser ernährt, denn sie schienen in guter Verfassung zu sein und setzten leicht ihre Knüppel ein.  Deutsche Wachen machten die Runde mit Schäferhunden, mehrere von uns wurden gebissen, einen haben die Hunde in Stücke gerissen und getötet... 
Wir fühlten uns sehr elend, täglich erhielten wir nur eine Mahlzeit, abends, wenn wir von der Arbeit kamen, sie bestand aus einer schlechten Rübensuppe. Einmal in der Woche bekamen wir ein Stück Brot von 500 bis 600 g mit etwas Wurst, das wir sofort aufaßen. In der übrigen Zeit mußten wir uns mit der Suppe begnügen, die uns oft aus beliebigen Gründen von den  Wachen vorenthalten wurde. 
Was die Arbeit angeht, so haben wir immer sehr schlechte Arbeit in den Betrieben machen müssen und auf den Werften, wo wir oft im Wasser stehend bis zum letzten schufteten... Wir haben auch viel unter der Kälte gelitten, weil wir während unserer ganzen Haft nur die Kleidung hatten, die wir im Augenblick unserer Gefangennahme trugen. Wir haben niemals Ersatzkleidung bekommen, wir hatten nichts zum Wechseln, um unsere Wäsche zu waschen und wir waren völlig verlaust... 

Eine (medizinische) Behandlung gab es nicht, ein Militärarzt kam der Form halber wöchentlich ins Lager. Sichtbare Wunden ließ er von einer Schwester verbinden; im übrigen konnten wir so krank sein, daß wir uns nicht mehr aufrecht halten konnten, er sagte immer nur: "Ihr könnt arbeiten"... 
Unter den vielen Zwangsarbeitern, die bei Seebeck arbeiten mußten, war auch der französische Widerstandskämpfer Jean Permingeat, der am 15.August 1944 zusammen mit 400 anderen Deportierten im Baggerloch-Lager eintraf. Er sagte: "Tagsüber mußte ich auf der Seebeckwerft arbeiten und mit Eimer und Besen den Dreck wegmachen." 
Fritz Köln arbeitete von 1935 bis 1944 bei Seebeck in der Tischlerei. Er war 1886 in Geestendorf geboren, mit 18 Jahren trat er in die Gewerkschaft und die SPD ein. Aus seinem Garten an der Wurster Straße brachte er sich Obst mit zur Arbeit,  schälte es und warf die Schalen in die Hobelspäne. Als er sah, daß die französischen Zwangsarbeiter sich später den Obstabfall aus den Spänen suchten und aßen, brachte er in Zukunft mehr Obst mit und legte es unter den Spanhaufen. Am 16. Oktober 1944 wurde er verhaftet und kam in ein Arbeitslager. 
Herbert Feldmann, ein Sozialdemokrat, erinnert sich, daß die Russen halb verhungert ihre schwere Arbeit verrichten mußten. Er nahm zwei von ihnen mit nach Hause in die Heinrichstraße 24 und lud sie zu Kaninchenbraten ein. Sie aßen kaum. "Wir krank werden, wenn jetzt essen", sagten sie. Sie überlebten die Lagerzeit und schickten später Fotos aus der Heimat. 
Die Zeitzeugen Krakow, Weidenhammer und Haase erinnerten sich in dem bereits erwähnten Interview auch an die ausländischen Zwangsarbeiter auf der Werft: 

"Müller: Spätestens 1944 waren bei Seebeck zeitweilig 851 ausländische Zwangsarbeiter eingesetzt. Waren die auch im U-Boot-Bau eingesetzt? 

Günter Haase: Nein, die waren z. B. bei uns in der Tischlerei eingesetzt. Ich bin 1942 bei Seebeck angefangen und war bis 1985 dort. Während der Währungszeit war ich mindestens 2 Jahre raus. 

Müller: Darf ich nochmal zu den Zwangsarbeiter oder zu den ausländischen Arbeitern fragen. Franzosen, Russen waren da ja auf der Werft während der Kriegszeit, also spätere Kriegszeit. Können Sie sich da an was erinnern? 

Haase: Ja. Wir hatten da z. B. einen Russen, der hieß Lukas und wir haben dem auch mal was zum Essen zugesteckt, durfte natürlich keiner sehen. Es waren ja auch Arbeitskollegen dabei, die in der Partei waren, wie z. B. unser Meister. Aber wenn wir das konnten, haben wir das auch gemacht. Die waren ja auch schlimm dran. Die hatten ja nichts zu essen. Und wenn wir denn mal gedockt haben, dann waren mal so kleine Fische mit im Dock, wenn das denn leergepumpt wurde, dann haben die sich da drum geschlagen. Das war traurig. 

Müller: Wo waren die ausländischen Zwangsarbeiter eingesetzt? 

Weidenhammer: Im Transport und bei den  Reinigungsarbeiten. 

Müller: Einfache Arbeiten? 

Haase:  Bei uns in der Tischlerei, der hat die Bude gefegt. Die waren verteilt auf die Branchen. 

Krakow: Mit diesem Fremdarbeiter-Problem. Die auf der Werft waren, wenn wir zum Eisen-  oder zum Holzlager mußten, dort waren die eingesetzt, eigentlich immer zu untergeordneten Arbeiten. Und im Eisenlager waren die eingesetzt, die draußen arbeiteten. Wir hatten ganz strenge Winter. Die Fremdarbeiter waren  zum Teil sehr zerlumpt und ganz schlecht in Zeug gehalten, die Kriegsgefangenen, insbesondere  immer die Russen, die anderen Nationen nicht so. 
Man sagte  damals, so leid einem das heute tut, das war  das bolschewistische Untermenschentum. Das war die Nazi-Ideologie. Die Leute, die ich im Eisenlager gesehen habe, die hatten solche Koks-Öfen. Die Öfen wurden aufgestellt, weil bei 7-8 Grad konnten die nicht mehr schweißen. In den Docks wurden die Koksöfen aufgestellt und die haben  uns gewärmt. 
Im Eisenlager habe ich als junger Auszubildender Begegnungen mit russischen Kriegsgefangenen gehabt. Da wurden  Koksöfen für die Leute aufgestellt, die im Eisenlager beschäftigt waren, weil   strenge Winter waren, daß die sich auch mal aufwärmen konnten. Die standen  überall. Da wurden die Platten, die in der Fertigung gebraucht wurden, weggeholt und da mußten die ausländischen Arbeiter Hilfsarbeiten leisten. Wenn wir jetzt von unserer Lehrwerkstatt durch das Eisenlager mußten und zum Holzlager hin gingen, was ja  praktisch unmittelbar daneben war, das erste bevor wir ausgebombt wurden, dann sah man diese Leute. Und ich hab auch erlebt, daß die auf solch einem Stock  ein Stück gefrorene Steckrüben hatten. Das waren deren Rationen, die wurden ja so unterverpflegt, daß kann man sich gar nicht vorstellen. Dann hatten sie solch ein Stück Steckrübe auf dem Stock und saßen ganz verstört am Feuer und die Augen guckten. Das durfte keiner sehen. Die hatten da eigentlich gar nichts verloren, aber trotzdem, es war auch eine gewisse Loyalität zwischen uns. Weil diese Kriegsgefangenen waren  in Wirklichkeit ganz arme Schweine. Und wir hatten ja auch nicht viel zu essen. Und ich habe oft, wenn wir da durch gingen,  von meinem Brot eine Scheibe mitgenommen und habe die irgendwo hingelegt. Das sahen die. Die guckten dann. Aber keinen direkten Kontakt. Das wäre schief gegangen. Das durften wir nicht. Wenn man das gesehen hat in welchem Aufzug und wie zerlumpt die waren. Und das war auch eigentlich der Sinn, das wissen Sie ja auch von der Nachkriegsgeschichte, die hat man ja systematisch kaputtgemacht. Die sollten ja gar nicht überleben. 

Müller: Vernichtung durch Arbeit, sagte man. 

Krakow: Ja, genau. 

Haase: Ich rieche das heute noch. 

Müller: Sie riechen das heute noch? 

Haase:  Ich rieche das heute noch. Solch einen Geruch. Die rochen so sauer. Irgendwie die ganzen Plünnen, die konnten die ja auch gar nicht wechseln. Irgendwie hab ich das noch in der Nase. 

Müller: Herr Haase, haben Sie denn noch irgend ein besonderes Erlebnis mit den Zwangsarbeitern gehabt? 

Haase: Wir hatten einen Werkboden, wenn wir Deck gelegt haben, dann wurde das abgedichtet, wurde es kalfatert, sagt man. Dann hatten wir einen Werkboden, dort haben wir  oben gesessen, das war  ein großer Ballen. Dann mußte das erst gedreht werden, wir haben das gezupft, dann wurde das gedreht ,  denn auf  einen Knüdel, dann sind wir an Bord gegangen. Da haben wir das reingeschlagen. Und da, da hauste er dann immer, der Russe, wenn mal Pause war, denn ging er nach oben. Dieses Zeug, das stank  auch. Und da ist  auch Teer drinnen und  deshalb roch er wohl auch noch ein bißchen nach Teer und deshalb stinkt mir das wohl heute noch in der Nase." 

Nach einer Liste von Borsen und Volland "Dokumentierte Arbeitskommandos des Stalag XB" waren in Wesermünde in der Industrie am  17.4.43    185 französische Kriegsgefangene   und am 21.4.44   18 französische und 282 Kriegsgefangene sonstiger Nationalität eingesetzt und zwar nach Besuchsberichten des IKRK. Ob es auch bei Seebeck zum Einsatz von Kriegsgefangenen im z. B. U-Boot-Bau  kam, ist offen.  Von Bremen ist bekannt, daß dort sowjetische Zwangsarbeiter in der Rüstungsindustrie im Einsatz waren. 
Auf dem Friedhof Lehe III kann man noch heute die Gräber, der in der Nazizeit umgekommenen und umgebrachten Zwangsarbeiter besuchen. Auf diesem Friedhof liegen 85 Zwangsarbeiter begraben. Die meisten kamen aus der Sowjetunion und Polen. Unter ihnen  sind auch acht Säuglinge, deren Mütter Frauen aus der Sowjetunion waren. Ein besonders trauriges Kapitel unserer Stadt. 
Auf Initiative von Dr. Manfred Ernst wurde am 26.05.1988  in Anwesenheit von 16 Veteranen des französischen Widerstandes ein Mahnmal Am Baggerloch  für die Opfer der Zwangsarbeiterlager enthüllt. 

Zwangsarbeiter gab es auch auf der Rickmerswerft in Bremerhaven:
Einer von ihnen war der junge Russe Ivan Radomski aus einem kleinen Dorf bei Kursk. Er wohnte zweieinhalb Jahre im Zwangsarbeiterlager im Fischereihafen und arbeitete von 1941 bis 1944 auf der Rickmers-Werft. Einer Jugendgruppe der IG-Metall Bremerhaven unter Leitung von Norbert Heimberg berichtete er 1995, daß er ständig bedroht wurde vom alltäglichen Terror. Ein Liter dünne Suppe, 400 Gramm Brot, 35 Gramm Margarine und ein Becher heißes Wasser, das war die Tagesration für Radomski, der für Schlosserarbeiten auf der Rickmers-Werft eingeteilt wurde. Und das war auch sein großes Glück. Heimlich ließen seine deutschen und italienischen Meister ihm in der Arbeitskiste Essen liegen, obwohl schon das Gespräch mit Russen brutal bestraft wurde. "Ich bin bei guten Menschen gelandet", lautete sein Urteil. Sie spielten ihm einen Arbeitsanzug, Halbschuhe und Hemden zu, ohne die er "nichts zum Essen gehabt hätte".

(Hans-Jürgen Kahle: Gestohlene Jugendjahre-Berichte ehemaliger sowjetischer Zwangsarbeiter über ihre Zeit in Wesermünde (Bremerhaven) 1941-1945, Wilhelm-Heidsiek-Verlag Cuxhaven 1995)