Bremerhaven-Tagebuch Oktober 2005

1. Oktober 2005
7.30 Uhr +11,3°C Es regnet, regnet, regnet. Der Herbst ist da. Die Tage sind kürzer geworden. Man kann schon die Heizung anmachen.
18.30 Uhr Ich bin zurück von einer Fahrt durch die Häfen. Das musste einfach mal wieder sein. Ich wusste ja schon gar nicht mehr was im Fischereihafen los ist (Kontrollverlust). Ein Paar Fische habe ich gefangen. Der dickste Fisch ging mir im Kaiserhafen ins Netz. Die "Sophie Oldendorf" liegt mit ihrer ganzen gigantischen Größe im Dock V von Bredo/MWB. Das Dock ist doch nun schon 200m lang, aber für die "Sophie Oldendorff" immer noch zu klein wie man unten sieht:

"Sophie Oldendorf im Dock V der MWB/ Foto von Peter Müller 1.10.2005

(Im Internet gefunden: BREDO /E.O. Ein feiner Auftrag für die Bremerhavener Dock GmbH (BREDO). Hier vor allem, da er technisch interessant ist, für einen Altbekannten, d.h. für Oldendorff Carriers GmbH (Lübeck) abgewickelt wird - und in starker Konkurrenz zu Betrieben in Holland, Spanien - und sogar in Richtung Polen (!) - akquiriert werden konnte. Es geht hierbei um den im Jahr 2000 bei der Jiangnan Shipyard (Group) Co. Ltd. für E.O. gebauten Panamax-Bulker "Sophie Oldendorff" (70.369 dwt), dessen self-unloader Anlage modifiziert werden soll. So sollen u.a. in dem Bauch des Schiffes die sogenannten "Gates" ersetzt werden. Hinzu kommen allgemeine Wartungs- und Reparaturarbeiten (+ Klasse machen). Der ca. Mitte September zu startende Auftrag soll an einer dafür von der Petram-Gruppe angemieteten Kai bei MWB umgesetzt werden und dürfte rund 40 Tage in Anspruch nehmen. Über das nicht "kleine" Auftragsvolumen schweigt man sich (noch) aus.)


Aber begonnen habe ich meine Fahrt durch die Häfen im Fischereihafen. Auf der Ostseite des Fischereihafens. Dort liegt die "Al Zarah". Wir haben bereits berichtet:

"Al Zarah im Fischereihafen"


"Binnenschiff Andreas im Fischereihafen von Bremerhaven"


"KW.174 Annelies Ilena im Fischereihafen an der Ostseite"


"Arctic Warrior, ein Hecktrawler aus Großbritannien"







"Poseidon aus Kiel"



"Martinistad an der Westkaje des Fischereihafens" Foto Peter Müller


"Trawler im Fischereihafen" Foto von Peter Müller


Auf dem Weg in den Kaiserhafen machte ich Zwischenstop an der Geestemünder Mole.
Zufällig kam der Seenotrettungskreuzer vorbei.

"Seenotrettungskreuzer vor der Einfahrt in den Geestevorhafen"


"Weserfähre bei der Einfahrt in den Geestevorhafen" Foto Peter Müller


Im Kaiserhafen habe ich mich dann entschlossen den Pingelturm nicht zu fotografieren. Denn was ich fotografiere wird oft anschließend abgerissen. Aber dafür gab es eine schöne Überraschung schon vom Deich aus zu sehen. Die "Sophie Oldendorf" liegt im neuen Dock der Motorenwerke.

"Sophie Oldendorff im Dock 5 der MWB" Foto Peter Müller

Brigitte Ehlers hat sich heute schon beklagt, dass es in letzter Zeit sowenig Neues hier im Tagebuch gegeben habe. Ich kann dazu nur sagen: ich bin berufstätig, und wenn in Bremerhaven nichts Maritimes passiert, gibt`s für mich auch nichts zu berichten. Außerdem wird sicherlich in den nächsten Monaten hier noch weniger passieren, wenn es abends schon um 16 Uhr dunkel ist und am Wochenende regnet.

2. Oktober 2005
8.30 Uhr Sonnenschein +10,3°C. Gestern waren hier 45 Besucher.
Das "Sonntagjournal" stellt heute die Frage, ob der "Pingelturm" den Neubau der Kaiserschleuse überleben wird. Verschwinden werden auch die Häuser in der Inselstraße. Ich denke, dass es Zeit ist die letzten Fotos zu machen. Morgen schließt das "Koggenbräu" (ehemals Segelken & Zacha").

3. Oktober 2005
8.25 Uhr Die Sonne scheint über Bremerhaven und das ist gut so. + 6,1°C Gestern waren hier 64 Besucher. Ich war heute noch mal unterwegs am Alten und Neuen Hafen und am Pingelturm. Mir ist aufgefallen, dass viele Tagestouristen aus dem Umland bis Hamburg unterwegs waren. Bremerhaven ist eine Tagesreise wert.


"Deutsches Auswandererhaus in Bremerhaven" Foto Peter Müller 3.10.2005



"Traditionsschiff Henny im Alten Hafen" Foto Peter Müller






"Koggenbräu am Alten Hafen" seit heute geschlossen Foto Peter Müller


"Pingelturm an der Kaiserschleuse- vom Abriss bedroht?"- Foto Peter Müller

"Hydraulikgebäude oder Altes Kraftwerk am Kaiserhafen- vom Abriss bedroht?" Foto P. Müller


"MWB-Dock 5 mit Sophie Oldendorff" Foto Peter von Lehe 3.10.2005

Ich habe im Laufe der Jahre mir eine eigene Auffassung zur Fotografie erarbeitet. Von abstrakt schönen Bildern halte ich nichts. Von Dokumentation auch wenig. Ich neige eher zu einer heimatbezogenen Fotografie. Vielleicht neige ich auch zur Arbeiterfotografie, wenn es das noch gibt. Ich bin eher der Auffassung, dass Fotografie die Aufgabe hat Wirklichkeit wider zu spiegeln. Wenn man nicht offen für die Wirklichkeit ist und nichts empfindet soll man die Finger von der Kamera lassen.
Ich versuche zu lernen die Fotos besser und spannender zu machen.
Ich versuche dem Betrachter etwas zu sagen. Inzwischen habe ich hohe Ansprüche an meine Fotos. Das Beste ist nicht gut genug.

4. Oktober 2005
7.35 Uhr +7,2°C Gestern hatte ich hier 67 Besucher.
Heute erhalte ich folgende von mir gekürzte Mail:

Moin, moin!

Wirr haben Dich / Sie in unserer aktuellen Ausgabe zitiert (werften.fischtown.de) und würden Dir / Ihnen gerne ein kostenloses Belegexemplar zuschicken. Dafür benötigen wir aber Deine  / Ihre Postanschrift.

Mit freundlichen Grüßen
AKN e.V. / WATERKANT
gez. B. Ilschner

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WATERKANT
Zeitschrift für Umwelt + Mensch + Arbeit
in der Nordseeregion (ISSN 1611-1583)
Mitteilungsblatt der
Aktionskonferenz Nordsee e.V. (AKN)

Redaktion:

Offenwardener Straße 6
D-27628 Sandstedt / Unterweser
Tel.: +49 - (0) 4702 - 92 00 94
- bitte nur vormittags! -
Fax: +49 - (0) 4702 - 92 00 93
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WATERKANT im Internet: http://www.waterkant.info
- mit Informationen, Heftarchiv und Bestellformular!
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Zurück aus Oldenburg erhalte ich eben eine Mail von Heiner Otto, der mir eine Luftaufnahme von Langlütjen II schickt. Herzlichen Dank. Das Foto findet man unter http://werften.fischtown.de/langluetjen1.html


5. Oktober 2005
5.49 Uhr +9,1°C gestern waren hier 75 Besucher.
Marion Krollmann schreibt mir (etwas gekürzt):

Hallo Peter,

hier noch was zum Pingelturm. Vielleicht kannst Du ja noch was gebrauchen. Vorrangig war für mich jetzt das Komprimieren, hatte keine Ahnung wie es ging. Scheint geklappt zu haben, aber ggf. noch nicht genug. Nun - ich übe weiter, allerdings werde ich es jetzt lediglich nur noch einmal versuchen, dann habe ich die Faxen dicke.

Tschüß - Marion

Ich habe die Fotos von Marion Krollmann auf der Seite http://werften.fischtown.de/pingelturm.html
ins Netz gestellt.

6. Oktober 2005
5.30 Uhr +10,3°C Gestern wurden hier 85 Besucher auf allen Seiten registriert.
Das Koggenbräu hat, wie bereits berichtet, wegen dem zurückgehenden Besucherstrom geschlossen. Schuld ist wohl die Großbaustelle Alter/Neuer Hafen. Die Stadt sucht nun nach neuen Interessenten. Es gibt Überlegungen den Anbau abzureißen und dem Speichergebäude im passenden Stil ein zweites hinzuzufügen. Die BIS möchte das Gebäude erhalten. Seit Anfang 2004 gehört das Gebäude der Stadt, die dafür 2,5 Mio. Euro bezahlt hat.




7. Oktober 2005
5.32 Uhr + 10,6°C Gestern waren auf meiner Homepage 76 Besucher.

Folgende Mail erhalte ich grade:

Sehr geehrter Herr Müller,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Internet-Auftritt ( habe Sie durch meinen Informationsbedarf
hinsicht Doggerbank gefunden). Bitte schauen Sie auch mal bei uns unter www.brockhage-maritim.de
rein. wir würden uns freuen, wenn Sie uns im Stichwortverzeichnis ( link?) mit aufnehmen könnten.


Mit freundlichen Grüßen

Heino Brockhage

Wie die NZ heute berichtet, soll das ehemalige Ramelow-Haus in der Hafenstraße Ecke Rickmersstraße wieder aktiviert werden. Der Textil-Discounter "Kik" möchte das Gebäude kaufen und dort eine Filiale eröffnen. Die Stadt unterstützt das Vorhaben mit 75.000€. Für die erste und zweite Etage ist die Ansiedlung eines Call-Centers im Gespräch. In seinem Kommentar meint Rainer Donsbach, dass es schön wäre, wenn nun noch für den leer stehenden Kistner-Baumarkt ein neuer Nutzer gefunden werden könnte.
Vor ca. 2- 3 Wochen brachte die NZ eine Meldung über die MS Norway, die  ich hier unterschlagen habe. Danach lag die MS Norway zu diesem Zeitpunkt auf Reede vor Port Kelang (Malaysia). Der weitere Verwendungszweck war nicht geklärt.

8. Oktober 2005
7.40 Uhr + 9,4°C für heute ist schönes Sonnenwetter angesagt. Gestern waren hier 74 Besucher.
Der Ausbau von CT4 schreitet voran. Zwei Drittel der 1,7 Kilometer langen Stahlwand ist bereits fertig. Es entsteht ein 90 Hektar großes hochwassergeschütztes Neuland auf dem dann später die Container gelagert werden.
Der Umschlag von Container für den Chinahandel hat in Bremerhaven im letzten Jahr um 23,2% zugelegt. China, Japan und Korea haben für Bremerhaven inzwischen fast die gleiche Bedeutung wie die amerikanische Ostküste.
Was ich an Bremerhaven wichtig finde: die Häfen, den Containerterminal, den Fischereihafen. Die Traditionsschiffe der Schiffergilde, Lloydwerft und SSW, Schiffe in allen Größen.
Was ich an Bremerhaven mag: den Speckenbütteler Park, den Weserdeich, das Leher Rathaus und alles was sich fotografieren lässt.
Bremerhaven ist meine Heimatstadt. Ich mag den Blick von der Kennedybrücke auf die Geeste zu beiden Seiten. Ich mag die Sehmeile von der Weserfähre bis zum Pingelturm.
Bremerhaven kann stolz sein auf das Deutsche Schiffahrtsmuseum, das Auswandererhaus, die Hochschule Bremerhaven, das Schaufenster Fischereihafen.

9. Oktober 2005
9.07 Uhr +12,5°C bedeckter Himmel. 48  Besucher gestern. Ich habe die Langzeitberichte zur MarcelloC Nettuno3, zur Eplus-Netzabdeckung, zum Nokia 6230 und zum LG F 2100 fortgeschrieben.
Gerade erhalte ich folgende Mail:

Sehr geehrter Herr Müller,

ich wende mich heute wegen einer Recherche für ein Fachbuch zur Waffentechnik an Sie.
Und zwar arbeite ich derzeit an meinem zweiten Buch. Es soll Entwicklung, Produktion und Einsatz von Maschinenpistolen in Deutschland bis Kriegsende 1945 umfassen.

Ich habe heute auf Ihrer sehr interessanten Website u.a. die Angaben zur Bewaffnung der U-Boote vom Typ XXI entdeckt:
6 Bugtorpedorohre für 20 mitgeführte Torpedos
4 Rohre installiert
1 Maschinenpistole
10 Mauserpistolen
3 Seitengewehre

Mich würde es sehr interessieren, wo Sie diese Angaben herhaben.
Gibt es eine Dienstvorschrift oder sonstiges Schriftgut mit diesen Angaben ?
Gibt es evtl. nähere Angaben über die Art der Aufbewahrung der Waffen und über den mitzuführenden Munitionsvorrat für die Handfeuerwaffen?

Falls Sie mir in dieser Angelegenheit weiterhelfen können, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit den besten Grüßen von der Schwäbischen Alb

Michael Heidler

Wer sich für den U-Bootbau (und den Einsatz von Zwangsarbeitern) auf der Seebeckwerft/Deschimag während der Zeit des Faschismus interessiert, findet ihn unter:
http://werften.fischtown.de/ssw5.html

14.49 Uhr grautrüber Himmel +14,5°C.
Mittelalter am Neuen Hafen: Laut SJ soll heute von 11 bis 18 Uhr auf dem Lloydplatz an der Ostseite des Neuen Hafens ein Historischer Markt stattfinden. Veranstaltet wird dieser Markt von der Hansekogge Werft mit Unterstützung der Stiftung der Volks- und Raiffaisenbanken Niedersachsen.
Meine Fotos:






















"Mittelalterlicher Fischer erklärt seine Schuhe" Foto Peter Müller


Die ehemaligen kaiserlichen Forts Langlütjen I und II sind noch nicht verkauft. In der vergangenen Woche fand mit den Kaufinteressenten eine gemeinsame Besichtigung der Insel statt. Ab morgen sollen nun mit den potenziellen Investoren Gesprächstermine vereinbart werden.
 Dabei will die Bundesanstalt alle Akteure an einen Tisch bringen. D.h. die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird die Abstimmung mit den zuständigen Behörden organisieren und moderieren.

10. Oktober 2005
5.32 Uhr + 10,4°C  54 Besucher gestern hier.
Von der Aktionskonferenz Nordsee erhielt ich heute per Post ihre Zeitschrift "Waterkant" Ausgabe September 2005. Bezugspunkt ist der Artikel "Investoren für KZ-Insel gesucht" in dem auch meine Homepage als Quellennachweis genannt wird. Danke!

11. Oktober 2005
5.26 Uhr + 10,3°C 66 Besucher gestern.

12. Oktober 2005
13.30 Uhr + 17°C Sonnenschein. 64 Besucher gestern.
Am 2. Juli 2005 hatte  ich vom Stapellauf der "Hermes" bei SSW berichtet. Gestern nun kam der zweite Teil des Rumpfes aus Polen, nämlich das Achterschiff. Laut NZ wurde das 122m lange Bauteil an die Ausrüstungskaje bei SSW gelegt.


"Stapel des Vorderschiffes der Hermes" Foto Peter Müller


Laut NZ soll gestern für Stahlbau Nord eine mehrere Tonnen schwere Stahlsektion vom Schwimmkran Enak in eins der Schwimmdock gehievt worden sein. Es handelt sich um den Rumpf für eine Luxusjacht.

13. Oktober 2005
5.34 Uhr + 7,6°C 73 Besucher gestern.
18.49 Uhr + 14,0°C Dämmerung. Das Fischereiforschungsschiff "Walther Herwig III" hat heute Bremerhaven verlassen. 6 Wochen lang wird es vor Grönland die Bestände von Kabeljau, Rotbarsch und schwarzem Heilbutt untersuchen.
Heute beginnt im Kino "Atlantis" der Dokumentarfilm "Die Reise der Pinguine".

14. Oktober 2005
5.32 Uhr + 6,7°C Gestern waren hier 57 Besucher.
Das Gewerkschaftshaus im norddeutschen Klinkerstil Friedrich-Ebert-Str.1  soll Ende 2006 von den Gewerkschaften geräumt werden. DGB und Einzelgewerkschaften ziehen in die Bürger 31. Im Gewerkschaftshaus hatte bis 1933 die "Norddeutsche Volksstimme", das Parteiorgan der SPD, ihren Sitz. Verantwortlicher Redakteur war bis zu ihrem Verbot durch die Faschisten das SPD-Bürgerschaftsmitglied Gerhard van Heukelum. Nach dem Verbot der "Volksstimme", im März 1933, beschlagnahmten die Nazis die Rotationsmaschine und benutzten sie für ihre Zwecke. Das Gebäude wurde später umgebaut und von der Gestapo übernommen. Bis in die Kriegsjahre hinein wurde Gebäude immer mehr den Bedürfnissen der Gestapo angepasst. Neue Zellen und Vernehmungsräume wurden eingerichtet. Gefoltert und misshandelt wurden die Häftlinge hauptsächlich im Keller. (Quelle: Antifaschistische Stadtrundfahrt, SJD Die Falken, 1983)

15. Oktober 2005
8.23 Uhr + 9,3°C 63 Besucher gestern hier.
Heute morgen erhielt ich folgende Mail aus Frankreich:

Hallo Herr Müller,
 
I'm a French diver who is passionnate with maritime history and wrecks. Unfortunately my German-speaking is too poor so that I prefer writting you in English. Of course I don't understand everything on your website which is impressive and very complete.
 
I'm trying to reconstruct the story of a ship that was built in 1937 at Deschimag-Werk Seebeck and named LUDWIG JANSSEN for the Ludwig Jannsen fishing company. I've found interesting details on your excellent website, particularly the fact that the Janssen was a big company who bought about 17 trawlers in Wesermünde.
 
The ship LUDWIG JANSSEN built in 1937 was registered as PG 514. In 11.10.1939 she was requisitionned by the Kriegsmarine and refurbished in auxiliar minesweeper M1205. In November 1942 she was send to the 46 M.Flottilla (St Malo) with the n° M4623.
On 23.05.1944 she was sunk during an aerial raid of RAF in the Trieux river in front of Lézardrieux (Côtes d'Armor, North Brittany). Its wreck is nowadays a nice dive spot in Nirth Brittany (20m depth in the river). With a friend of mine we have reconstructed her story but there are still many big gaps that we would like to reconstruct.
 
I would learn more about this company Janssen and perhaps you can help me. I would like particularly know more about the first carrer of the trawler Ludwig Janssen PG 514 at the time she was used to fished.
I'm also seeking for plans and photographs of the ship.
Perhaps you can't tell me more about it but you can perhaps advise me where to look at in order to learn more about this ship and this company, about plans and/or photographs ?
 
By the way, would you be so kind and answer the following questions ? That would be great !
I thank you a lot for your help and your precious availability. Do not hesitate and get in touch with me.
 
Best regards from France,
Christophe MORICEAU
l'Expédition Scyllias
http://scyllias.chez.tiscali.fr

Informationen zur Ludwig Janssen Reederei werde ich demnächst auf folgender Seite veröffentlichen:
http://werften.fischtown.de/ludwigjanssen.html

(NZ) Die Norddeutsche Landesbank finanziert zwei SSW-Großaufträge komplett. SSW baut zwei Schiffe für die Hamburger Reederei Projex. Die Zusage soll rund 100 Millionen Euro wert sein.
Das "Hermes"-Vorschiff liegt seit Juli an der Ausrüstungskaje der Werft. Seit dieser Woche liegt dort auch das Achterschiff. In der kommenden Woche werden beide Sektionen zur Bredo-Werft verholt, dort zusammen geschweißt und der Hauptmotor eingebaut. Mit der Finanzierungszusage schwebten bereits die ersten Sektionen für den zweiten Containerfrachter auf dem SSW-Helgen ein.


"Hermes hinter dem Zaun"

Ich war heute morgen mit dem Auto unterwegs in den Fischereihafen.
Ich bin dort mit meiner Kamera herumgestromert. Vom ehemaligen Gelände der Holzhandlung Kühlken am Handelshafen kann man die beiden Schiffsteile sehen. In der Hochseestraße habe ich vergeblich das Gebäude der ehemaligen Reederei Ludwig Janssen gesucht und nicht gefunden. Dafür habe ich im Rahmen meiner Fotosession an der Ecke Hafenkanal und Handelshafen die "Welle" wieder getroffen und überrascht und freudig Fortschritte beim Bau gesehen und festgehalten.


"Die Welle am Holzhafen in Bremerhaven" Foto Peter Müller







Herbst. In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen nach unten gehen. Aber es bleibt aber freundlich.

16. Oktober 2005
8.36 Uhr +4,1°C Sonnenschein. Heute bekam ich folgende Mail:

Dear Mr MÜLLER,
 
I thank you a lot for your great help with the data extracted from Beckmann's book. That took me a long time to translate and understand it, but that's very interesting and that answers to my questions.
The auxiliar minesweeper Ludwig Janssen wasn't sunk off St Malo but in front of Lezardrieux, at about 66km in the NW from St Malo.
 
Many thanks for your help !
Best regards,
Christophe MORICEAU

18.28 Uhr + 12,4°C Eine Mail aus Norwegen kommt herein:

Hallo!
Können Sie mir sagen: Gibt es Zeichnungen (technische) über Baunummer 101 "Neptun" und Baunummer 102 "Kong Harald" (1890), Joh. C. Tecklenborg, Geestemünde?
Ich bin ein Norweger, der ist sehr interessiert in alte Schiffe.
Grüsse
Bjørn Løkke
Skøyenåsveien 15
0686 oslo
NORWEGEN


17. Oktober 2005
5.40 Uhr + 6,4°C Gestern waren hier 49 Besucher im Archiv. Der Herbst und das kalte Wetter kommen näher. Heute wurde es schon gegen 18.40 Uhr dunkel. Die Tage werden unerbittlich kürzer. 
Heute habe ich von SSW erfahren, dass es wohl diese Woche noch nichts wird mit der Verlegung von Vorderschiff und Achterschiff zur Bredo. Am Freitag soll es noch eine Feinabstimmung geben. Was gäbe ich dafür, wenn ich den Transport und das Zusammenschweißen der beiden Schiffshälften beobachten und fotografieren dürfte. Aber... Arbeit geht vor.

18. Oktober 2005
5.35 Uhr + 5°C Gestern waren hier 74 Besucher.
21.45 Uhr + 7°C Über die Zukunft und Vergangenheit der Reederei Bugsier referiert morgen Abend 19 Uhr im DSM Carsten Sönke Wibel.

19. Oktober 2005
5.40 Uhr + 3,5°C 60 Besucher gestern.
17.52 Uhr + 10,8°C (NZ) Nach der Grundüberholung bei MWB hat der Haffkahn "Emma" nun einen neuen Liegeplatz vor dem ehemaligen Getreidespeicher von Segelken & Zachar gefunden.


"Emma im Alten Hafen vor Getreidespeicher" Foto von Peter Müller

Am Getreidespeicher restaurieren Handwerker des DSM zur Zeit den alten Getreideheber.
 Die 1928/29 gebaute "Emma" war bis 1992 an der Ostseeküste im Einsatz und gehört seit 1994 zum DSM.

20. Oktober 2005
5.35 Uhr + 6,7°C 73 Besucher gestern.

21. Oktober 2005
6.50 Uhr + 7,1°C 61 Besucher gestern.
Heute morgen erreicht mich folgende Mail:

Guten Tag, peter.
Da schreibt man aus Russland. Wir interessieren uns fuer grousse
Wasserbremse fuer Pruefstaende von "Seebeckwerft". Ein davon wurde in die UdSSR im
1985 geliefert.  Wenn Sie eine Information davon haben, berichten
bitte uns.
Vielen Dank. Leiter der Konstrukteuerabteilung des Insituts fuer
Schiffbautechnoligie Nikitin Wladimir, Sankt-Petersburg.

                       mailto:nikitin@crist.ru

Telefonat mit Frau Bischof von SSW Shipyard. Vor- und Achterschiff werden bis zum 31. Oktober 2005 zur Bredo geschleppt. Ich erhalte eine Mail wenn klar ist, wann es passiert.
14.17 Uhr + 12,9°C Ich war heute morgen mit Auto und Kamera im Hafen unterwegs. Hier meine Fundsachen:


"Zwei Hecktrawler aus Rostock" Peter Müller



"Verladung"






"Holzentladung" von Peter Müller



"Noortje im Fischereihafen" von Peter Müller


(NZ) BLG gibt Gas beim Autoumschlag. Der Autoumschlag im Kaiserhafen steigt und steigt. Insgesamt gingen von Januar bis September 2005 bereits 1,14 Millionen Fahrzeuge über die Rampen der großen Autotransporter.
Gestern schrieb die NZ, dass der ARGE-Chef Zwangsumzüge für ALG II-Empfänger angekündigt hat. 13.000 ALG II-Empfänger gibt es in Bremerhaven, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt in Bremerhaven wohnen. Noch. Denn sollte die ARGE bei ihren Ermittlungen herausfinden, dass diese so genannten Bedarfsgemeinschaften in zu teuren oder zu großen Wohnungen leben, könnten bald die Stadtteile Leherheide, Grünhöfe oder Lehe die neue Heimat für viele ALG II-Familien sein. Dort stehen Wohnungen leer und die Mieten sind besonders niedrig. Der Mieterverein  befürchtet schon jetzt, dass neue soziale Brennpunkte entstehen.
Hintergrund für die Pläne sind die seit 1. Januar 2005 geltenden gesetzlichen Mietobergrenzen.
Heute schreibt die NZ, dass bereits die ersten Aufforderungen an ALG II-Empfänger rausgegangen sind. Einige haben sich bei der NZ gemeldet. Jens Osieka erhielt die Aufforderung sich entweder eine neue Wohnung zu suchen oder die 90€, die seine Kaltmiete über der gesetzlichen Obergrenze liegt, selbst zu tragen.
Ich für meinen Teil lehne die Agenda 2010 und das ALG II ab. Ich halte das Ganze für den größten Blödsinn des Jahrhundert. Es führt nicht nur zu Verarmung, Verelendung und Obdachlosigkeit. Außer der Disziplinierungsfunktion gegenüber der arbeitenden Bevölkerung kostet das ALG II sehr viel Geld. Es wird kein Geld gespart, im Gegenteil es wird teurer als vorher.
Aber die Gefahr, dass viele Menschen völlig den Boden unter den Füßen verlieren, kriminell werden und ihnen alles egal ist, ist viel gefährlicher. Es führt neben einer gigantischen Einkommensumverteilung von unten nach oben auch zu einer politischen Radikalisierung.
Die Gefahr einer weiteren Verarmung und Verelendung ganzer Stadtteile besteht. Die Zahl der Menschen, die obdachlos werden wird steigen. Durch die Beschneidung der Sozialhilfe ist auch von hier kaum noch Hilfe zu erwarten.
Die ARGE hat in Bremerhaven einen sehr schlechten Ruf. Bei den Arbeitslosen als auch in Fachkreisen. Zuständige Sachbearbeiter sind telefonisch nicht zu erreichen. Das ganze Haus versteckt sind hinten irgendwelchen Callcentern und 16 stelligen Telefonnummern.
Post kommt angeblich nicht an. Selbst Faxe und Einschreiben irren irgendwo im Haus herum. Es gibt ungeklärte Zuständigkeiten. Das Ganze wirkt unprofessionell. Man könnte manchmal glauben, die Bescheide wären von 1 Euro-Job-Leuten gefertigt worden.
Es kommt oft vor, dass Post überhaupt nicht beantwortet wird.
Ich kann mich daran erinnern, dass die Bundesanstalt für Arbeit im letzten Jahr für viel Geld ihr Image aufbessern und den Service verbessern wollte. Service und Erreichbarkeit sind von der BA gar nicht gewollt. Vorschriften, beamtenhafte Arroganz und Bunkermentalität werden gepflegt und zwar auf Anweisung von ganz oben. Der gute Kontakt den viele Menschen zu Sachbearbeitern des Sozialamtes lange Jahr gepflegt haben, ist hier völlig unerwünscht.
Ich gebe der FDP an diesem einen Punkt Recht, wenn sie die Auflösung der Bundesanstalt für Arbeit fordert.

22. Oktober 2005
8.52 Uhr + 11,8°C 74 Besucher gestern hier. Am  kommenden Mittwoch spricht Dr. Peters vom DSM ab 19.30 Uhr im Bürgerrundfunk Bremerhaven über "Die Dockanlagen in Bremerhaven". Seit gestern arbeitet der neue leistungsstarke Hafenschlepper der Bugsier-Reederei in den Überseehäfen. "Bugsier 1" wurde in den Niederlanden gebaut und kann zur Zeit 59 Tonnen ziehen.


"Bugsier 1 im Kaiserhafen" von Peter Müller


 


Die Festma Vertäugesellschaft  soll ab Mai 2006 aus der alten Signalstation der Marine am Südende des Containerterminals umziehen in eine neues Gebäude am Rande des Kreuzfahrtterminals.




"Sophie Oldendorf im Dock 5 während der blauen Stunde" von Peter Müller


23. Oktober 2005
8.39 Uhr + 10,7°C Es regnet in Strömen. Dunkelgrauer Himmel. Ein dunkler Tag. 49 Besucher gestern. (SJ) Im Frühjahr nächsten Jahres wird die schwedische Modekette H&M in der Bürger 44/46 mit dem Bau ihres neues Hauses beginnen. Das Karstadt-Kaufhaus soll von Grund auf saniert werden und erhält ein neues Design von außen. Laut SJ sind sich Insider sicher, dass das geplante Mediterraneo so gut wie gestorben ist. War das Ganze nicht sowieso für Bremerhaven eine aufgesetzte Sache? Was hat eine italienische Einkaufsmeile mit einer Hafenstadt tun?
Folgende Mail erreicht mich:

Sehr geehrte Damen und Herren,

In meiner Freizeit bin ich als Autor für die freie Enzyklopädie Wikipedia tätig. Diese Enzyklopädie kann von allen kostenlos genutzt werden. Ich arbeite gerade an einem Artikel über die Insel Langlütjen unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Langl%C3%BCtjen

Daher möchte ich Sie fragen, ob ich die beiden Fotoaufnahmen in der Dateianlage von Ihrer Website für diesen Artikel verwenden darf.

Das Grundprinzip der Gemeinfreiheit bei Wikipedia bedingt, dass alle Inhalte zur allgemeinen und unbeschränkten Nutzung freigeben sein müssen, damit sie auf Wikipedia erscheinen können.

Die Gemeinschaft der Wikipedianutzer und ich würden uns sehr freuen, wenn Sie die Bilder in der Anlage zur Veröffentlichung freigeben würden. 

Vielen Dank im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Unterstützung. 

Mit freundlichen Grüßen, 

Axel Hindemith


24. Oktober 2005
17.50 Uhr + 7,7°C  73 Besucher waren gestern hier.
18.35 Uhr Regen, Regen, Regen. Dunkelheit. + 9,9°C.

25. Oktober 2005
5.36 Uhr + 13,1°C  68 Besucher gestern.
20.05 Uhr +12,9°C Am kommenden Sonntag, den 30. Oktober 2005 werden Vorschiff und Achterschiff des SSW-Containerschiffes "Hermes" von der Ausrüstungskaje der SSW zur Bredo geschleppt. Ich habe mir schon einen guten Kamerastandpunkt ausgesucht. Fischereihafen Westkai mit Blick auf die Hoebelstraße. Das ist sozusagen die engste Stelle. Außer natürlich gleich neben der "Welle". Aber da könnte es kritisch werden.

26. Oktober 2005
5.32 Uhr + 11,5°C   62 Besucher gestern.
Herr Krieger schreibt mir:

Moin Moin  H. Müller

Ich, eine elendige Landratte aus dem Schwabenland, ich wohne in der Nähe von Heilbronn, möchte ihnen sagen dass ich die Seite toll finde, besonders das Tagebuch.
Mir selbst ist Bremerhaven nicht fremd, ein teil meiner Gene stammt aus dieser Stadt.
Meine Mutter stammt aus Bremerhaven und wohnt inzwischen wieder da.

Ich selbst bin zwei / Dreimal im Jahr in Bremerhaven, ich komme sehr gern dahin (nicht nur wegen meiner Mutter, die sah mich während der Sail so gut wie gar nicht)
Wenn ich Ihre Unternehmungen so lese, kann ich mir das richtig vorstellen, wo sie unterwegs sind, wie sie durch den Hafen schleichen (nicht wörtlich gemeint) einfach was zu entdecken.

Ich hoffe sie machen weiter so  

Grüsse aus dem Hinterland

 Wilfried Krieger


21.07 Uhr + 15,6°C
Ich bekomme eine Mail aus Brasilien und eine Liste. Ich spreche kein Portugiesisch. 

ostaria de saber como posso adquirir a lista de passageiros do Vapor Sierra Nevada, que Partiu do Porto de Vigo na Espanha com destino ao Porto do Rio de Janeiro e chegou em 21/10/1913.
 
Meu bisavô veio neste navio, e gostaria de saber se pode constar em algum lugar, qual sua cidade e provincia de origem, para que eu possa solicitar sua certidão de nascimento.
 
DOMINGO MARTIN MORO
 
Obrigado pela atenção
 
Cláudio Maldonado
Lins/São Paulo - Brasil 




28. Oktober 2005
5.32 Uhr + 13,1°C 78 Besucher gestern.
Sonntag morgen um 6 Uhr kommen die Schlepper. Und um 7 Uhr, werden sie die "Hermes" zur Bredo verholen. Dort werden die beiden Teile zusammengeschweißt werden.
6.04 Uhr ist Dämmerung und ab 7.22 Uhr Sonnenaufgang. Lohnt es sich dafür aufzustehen, oder wird es zu dunkel zum Fotografieren sein?
Außerdem wird zur Zeit bei der Bredo der Heringsfänger "Annelies Ilena" verlängert. Das Schiff wird um 30 Meter verlängert.
Ich bin heute Abend mal am Neuen Hafen auf den Spuren des Hamburger Fotografen Markus Tollhupf gewandelt.

"Beleuchtete Klappbrücke mit Radarturm" von Peter Müller


"Beleuchtete Klappbrücke an der Keilstraße" von Peter Müller



"Auswandererhaus bei Nacht"

29. Oktober 2005
8.02 Uhr  + 11°C 58 Besucher gestern hier. Morgen um diese Zeit, nach Umstellung auf Winterzeit, also um 7 Uhr werden Vorderschiff und Achterschiff des SSW-Containerschiffs "Hermes" von der SSW-Ausrüstungspier zur Bredo geschleppt. Draußen ist Dämmerung. Nach Versuch ist es um diese Zeit schon möglich digital zu fotografieren. Werde ich dabei sein?
8.04 Uhr es wird hell. Die Wolken am Himmel färben sich rot.
Es wird für mein Empfinden hell.
Nun könnte ich schon ohne Probleme fotografieren.
15.28 Uhr + 18,6°C Sonneschein ein wunderschöner Herbsttag. Traumhaft.
Sönke Hansen schreibt heute im Niederdeutschen Heimatblatt einen Artikel mit der Überschrift "Als Lehrer in Bremerhaven". Dort erzählt er, dass Peter Suhrkamp von 1913-1915 in Bremerhaven gewohnt und gearbeitet hat und zwar als Lehrer. Seinen Artikel beendet Hansen mit folgendem Satz: "Dass ich meinen Beruf als Pädagoge aufgab, geschah zuletzt, weil ich einsehen musste, dass gerade unter Lehrern infolge ihrer mangelhaften Ausbildung, woraus man den Lehrern selbst keinen Vorwurf machen kann, ein echtes Verhältnis zur Wirklichkeit, zu den Realitäten des Lebens, und deren Ordnung fehlt."

30. Oktober 2005
8.44 Uhr  10,7°C 55 Besucher gestern. Eigentlich wollte ich heute morgen um 7 Uhr im Fischereihafen sein, um den Schleppzug der "Hermes" zu erleben und zu fotografieren. Aber um 23.40 Uhr erhielten wir einen Anruf meines Bruders, das Ganze sei auf 12 Uhr verschoben worden. Morgen hatte ich keine Lust aufzustehen. Nach dem Hausputz fuhr ich in den Fischereihafen und hatte Glück. Am Liegeplatz der "Welle" kamen die Schlepper gerade mit dem Achterschiff um die Ecke. Es war bewegend, rührend und wunderbar. Hier meine Fotos:





"Mit Mühe geht die Kiste um die Ecke, fast schramm er die Kaje"


"Hermes mit vier Schleppern vom Handelshafen zum Fischereihafen" Peter Müller










"Vorschiff der Hermes an der Labradorkaje/Fischereihafen- links Bredo-Docks"





"Schleppzug Achterschiff Hermes nähert sich Bredo"



"In nächster Zeit werden die beiden Teile der Hermes im Bredo-Schwimmdock zusammengeschweißt"

Es war für mich ein bewegender Augenblick als die "Hermes" mit ihren Schleppern in ihrer gigantischen Größe fast mit den Händen zu greifen, um die Ecke kam. Allerdings muss ich gestehen, dass die Fernsehbilder heute morgen im ZDF von der Einweihung der Frauenkirche in Dresden mir noch viel näher gegangen sind. Tränen der Rührung und der Ergriffenheit. Was für ein historischer Augenblick. Was für eine wundervolle und schöne Kirche mit einer solchen historischen Bedeutung. Fast war es mir als wäre jetzt erst der Krieg nach 60 Jahren endlich zu Ende mit Großbritannien.
Und auch die Wiedervereinigung kam mir zum ersten Mal so vor, als wäre sie nun wirklich etwas Gutes, etwas das zu mir gehört. Das andere Deutschland, das jetzt auch langsam meines ist, und das ich gerne habe und gerne besuche. Neben mir im Büro sitzt eine wirklich nette Kollegin aus Magdeburg. So nahe und dicht ist die Frauenkirche schon gerückt.
Ein Spaziergang am Neuen Hafen und zwei Fotos:


"Deutsches Auswandererhaus währen der blauen Stunde"



Klappbrücke während der blauen Stunde

19.25 Uhr + 14,7°C  1982 war ich in Florenz und habe mir die  Basilika Santa Maria de Fiore angeschaut. Von außen und innen. Ich war dermaßen begeistert, dass ich versprach noch einmal in meinem Leben wieder zu kommen. Bisher war ich noch nicht wieder in Florenz.
Ich habe heute im Fernsehen Bilder der neu erbauten Frauenkirche in Dresden gesehen. Ich habe jetzt einen neuen Traum: ich möchte die Frauenkirche von Dresden besuchen, anschauen und erleben. Und ich möchte dieses Wunderwerk auf mich wirken lassen. Die Frauenkirche ist göttlich.

31. Oktober 2005
5.34 Uhr 63 Besucher gestern.