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Bremerhaven-Tagebuch September 2005
1. September 2005
5.39 Uhr +16,3°C Gestern hatte ich hier 80 Besucher. Für heute ist für
Bremerhaven gutes Wetter bis +28°C und Sonne angesagt. Endlich, möchte man
sagen, kommt Leben in die Bürger. Wie die NZ heute berichtet ist zu Ende des
Jahres in Höhe Saturn-Hansa ein Fischimbiss geplant. Das also was es in Dorum,
Wremen, Cuxhaven und Warnemünde schon lange gibt. In dem ebenerdigen Gebäude
soll eine Restauration mit angeschlossenem Fischfeinkosthandel einziehen.
Klasse! Gut gemacht.
Der Dampfer "Welle" macht wieder von sich
reden. Gestern hatte der Verein Besuch von Arbeitssenatorin Karin Röpke (SPD)
und der ARGE. Die NZ berichtet, dass bereits 1 Million Euro an
öffentlichen Mitteln in das Projekt geflossen sind. Davon konnten 12
Arbeitslose für einen regulären Job qualifiziert werden. Der Dampfer
"Welle" wurde 1915 von den Bremer Atlas-Werken als Bereisungsdampfer
für das Bauamt für die Weserkorrektion gebaut. 1974 außer Dienst gestellt,
verkam er zum Kneipenschiff. 1998 kaufte ein Bremer Verein den Rumpf und begann,
das Schiff zu restaurieren. Seit 2001steht die "'Welle" im
Fischereihafen an Land. Bis 2007/2008 soll sie- mit zwei Dampfmaschinen, davon
eine sogar original- komplett restauriert sein.
Die "'Welle" unter einer Plane gegenüber der SSW, Foto: Peter Müller
Die Bild-Zeitung (Bremen) interessierte sich für Fotos über Langlütjen I von
mir. Die beiden Insel Langlütjen I und II stehen im Internet zum Verkauf.
2. September 2005
17.00 Uhr +22,3°C Ich frage mich, ob die neuesten Preiserhöhungen
der Mineralölkonzerne als Aufforderung zu verstehen ist sie sofort zu
enteignen, oder ob Shell sagen will: Wählt die Linksliste.
Bei der Gelegenheit könnte man dann auch gleich die Arbeitgeberverbände
auflösen für die Forderung die Lohnfortzahlung in Krankheitsfall zu kippen.
Das finde ich asozial.
Die ehemaligen kaiserlichen Forts Langlütjen I und II stehen zum Verkauf an.
Unter der Internetadresse www.bundesliegenschaften.de
werden sie zum Stückpreis von 100.000€ angeboten.
| Immobilienmarkt
des Bundes: Lagebeschreibung: Zum Verkauf stehen zwei einzigartige Inseln, auf denen sich ein Stück deutscher Geschichte mit der Frische der Nordseeluft vermengt. Sie liegen inmitten des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer in der Wesermündung, westlich des Schifffahrtsweges auf dem Langlütjensand, der nur bei Ebbe trockenfällt. Ursprünglich dienten diese beiden künstlich aufgeschütteten Inseln mit ihrer architektonisch bedeutsamen und weltweit einzigartigen Festungsanlage als kaiserliches Marine-Fort der militärischen Verteidigung der Wesermündung. Für historisch Interessierte liegt dem Expose dazu ein 1996 verfasster Artikel aus "Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen" bei. Der o. a. Mindestpreis versteht sich je Insel. Die beiden Inseln befinden sich im Landkreis Wesermarsch im gemeindefreien Wattgebiet, vorgelagert zur Stadt Nordenham und in Nähe zur Seestadt Bremerhaven. Gemeinhin als Langlütjen I und Langlütjen II bezeichnet, liegen sie ca. 2 km voneinander entfernt. Beide Inseln sind per Boot zu erreichen, Langlütjen I in eingeschränkter Weise auch fußläufig von Nordenham aus. Objektbeschreibung: Die Wattinsel Langlütjen I ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Dieser Damm gehört nicht zum Kaufgegenstand. Er wird von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes unterhalten, soweit es für deren Zwecke erforderlich ist, um zu dem vor Langlütjen I stehenden Radarturm zu gelangen. Der etwa 1,6 km lange Damm führt vom Nordseeschutzdeich bei Nordenhan - Blexen zunächst durch Vorderdeichgelände. Das Betretes des Damms ist nach der Allgemeinverfügung über die Zulassung von Wander-, Reit, Rad- und Kutschwegen im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer", veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 30 vom 26.07.2002 der ehem. Bezirksregierung Weser-Ems, erlaubt. Langlütjen II ist allenfalls bei Ebbe in Begleitung eines Wattführers fußläufig erreichbar. Oberflächlich machen die Inseln einen grünen Eindruck. U. a. haben sich Holunder, Birke, Schafgabe und Glockenblumen ausgebreitet. Aber überall ragen die Reste der seit 1945 nicht mehr genutzten und teilweise nach Kriegsende zerstörten Anlagen hervor. Vor allem sind noch äußerst massive Gewölbe von großräumigen, kathedralartigem Ausmaß sehr gut erhalten. Auch soweit sie unterhalb des Wasserspiegels liegen, weisen sie erstaunlicherweise keine Feuchtigkeitsschäden auf. Das Zerstörungswerk der Natur hat erkennbar dem Deckwerk an den Rändern der Inseln zugesetzt. Dennoch ist nicht im geringsten erkennbar , dass die Inseln dadurch in ihrem Bestand gefährdet wären und eine Unterhaltungspflicht besteht nicht. Aus der Sicht des Denkmalschutzes haben die Inseln vor allem Bedeutung als einzigartige militärische Anlage, die in einem weitgehend ungestörten Überlieferungsstadium National- und Landesgeschichte im Vorfeld der Entstehung des Deutschen Reiches von 1871, politische Geschichte aus den Anfängen der NS-Zeit, Wasserbautechnik der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Handwerkstechnik und Gestaltungsqualität sowie Wehrtechnik eines Seeforts der Mitte des 19. Jahrhunderts nahe bringt. Planungssituation: Zu beachten ist die Nationalparkordnung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer sowie der Denkmalschutz. Insofern sind denkbare Nutzungen, wie z.B. sanfter Tourismus, mit den entsprechenden Behörden, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten durchaus aufgeschlossen zu Privatinitiativen stehen, abzustimmen. |
Die Bundesanstalt preist Langlütjen I und II als zwei einzigartige Inseln an,
auf denen sich ein Stück deutscher Geschichte mit der Frische der Nordseeluft
vermengen. Das Verkaufsteam in Oldenburg Tel. 0441/77005210 gibt allerdings zu
bedenken, dass die Eilande mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
liegen und als architektonisch bedeutsame Festungsanlagen außerdem unter
Denkmalschutz stehen.
Lothar Wieland ( Die Konzentrationslager Langlütjen II und Ochtumsand,
Bremerhaven 1992, S. 55) schreibt über Langlütjen II: "Die im Wattenmeer
liegende Festungsinsel Langlütjen II wurde in den siebziger Jahren des vorigen
Jahrhunderts erstellt. Sie bestand aus einem Batteriekern und einem Außenwall,
die durch einen 8 Meter breiten und etwa 5-6 Meter tiefen Wall- oder
Schutzgraben von einander getrennt waren. Im Zentrum des Forts befanden sich die
Geschütze: fünf 28cm- und zwei 15cm-Türme- mit Panzerplatten von 10 bis 15
Metern Durchmesser und 20 bis 30 Zentimeter Stärke. Die Kasematten waren um den
Batteriekern zentriert. Einige größere und kleinere Räume verteilten sich auf
mehrere Etagen.
Auszüge aus einem Artikel der BBZ vom 21.August 1975
"Das Geheimnis von Langlütjen- Endlich enthüllt?
Neue Akten aus Archiven der NS-Gauleitung
Bremerhaven.- Ein Geheimnis lastet auf den Resten der alten Kasematten, die
drüben am Oldenburger Weserufer abseits des großen Schiffahrtsweges in Sichtweite Bremerhaven im Wattenmeer liegen. Ein Geheimnis mit politischer
Brisanz? Denn damals, in den ersten Jahren der Nazi-Diktatur, soll es in den
Kellern dieser Befestigungen, die damals Militär-Einrichtungen waren,
Folter-Zellen für politisch Mißliebige gegeben haben. Längst vergessene Akten
aus den Archiven der NSDAP und ihrer Gauleitung sind aufgetaucht und
neuerdings zugänglich."
Und weiter an anderer Stelle: "Die Bremerhavener Bürgerzeitung
recherchierte an Ort und Stelle. Frühmorgens im Dunst des aufgehenden
Sonnenlichts in der Wesermündung querab Columbuskaje: Tonnenleger Imsum dreht
bei. Das Motorboot Falke löst sich von der Reling und brummt mit schäumender
Bugwelle gen Westen, zur Insel Langlütjen I. Düstere Bunkerbrocken, einst in
den vierziger in den vierziger Jahren gesprengt, kommen näher.
Langlütjen I von der Landseite her gesehen.
Langlütjen I Fotos Peter Müller 1992
Knirschend schiebt sich das Boot über den Schlick. Eine bordeigene Leiter
schafft die Verbindung zur felsigen Uferbefestigung. Mit an Land gingen die
BBZ-Mitarbeiter Johannes Fleck und Heiko Roes sowie der aufsichtsführende
Beamte, Regierungsbauamtmann Kurt Bredow und der Wasserbauwerkmeister,
Regierungsobersekretär Jürgen Meese.
Kurzer, steiler Anstieg: Und nun war aus der Nähe zu sehen, was sich den
Bremerhavenern auf weite Sicht vom Weserdeich her im Dunst über Wasser leicht
versponnen darbietet:
Betonbrocken. Geborstene, meterdicke Wände, Stahlträger. Ein Kratersee, der
von einer Explosion blieb. Ein Rundgang um die Insel. Da- ein paar wilde Zelter,
die hier ihre Zelte aufgeschlagen haben.
Leer. Mit Kisten voll Bierflaschen. Wer hat hier sein Quartier aufgeschlagen?
Wieder ins Boot. Rüber zum benachbarten Langlütjen II. 1,3 Seemeilen von I
entfernt und nur mit einem kleinen Boot übers Watt zu erreichen.
Die gleichen Betonbrocken. Aber hier Eingänge. Düstere Löcher in den
geborstenen Wänden, das Innere nur zu erreichen nach einer Kletterpartie mit
mitgebrachter eigener Leiter.
Die beiden Beamten und die beiden BBZ-Reporter stiegen hinab in die Unterwelt
des Betongebirges.
Die unterirdischen Gänge führen in dämmerlichtige Räume. Die Holzböden sind
herausgerissen. Schutt bedeckt die Erde über dem Beton. Die kahlen Wände sind
nicht stumm. Sie sprechen eine bilderreiche Sprache.
Menschen, die hier als Soldaten stationiert waren, oder Gefangene, haben
Zeichnungen hinterlassen. Palmen, nackte Mädchen. Wunschvorstellungen von
Leuten, die hier draußen in der Einsamkeit, abgeschnitten von der Außenwelt
leben mußten."
Rückblick in die Geschichte. Langlütjen, Bremerhaven, war laut
Bundesanzeiger vom 16. Januar 1970 vom 9.9.1933- 25.1.1934 Konzentrationslager.
Nach Unterlagen des Internationalen Suchdienstes (Comite International Geneve)
von 1979, Seite 6 und 8 des "Verzeichnis der Haftstätten unter dem
Reichsführer SS 1933-1945 wird Langlütjen II als KZ geführt mit der Bemerkung
"Die Häftlinge waren im Fort Langlütjen II untergebracht."
Julius Schreckensberger schreibt über Langlütjen II: "An der Mündung der
Weser hatte man das ehemalige Fort der Kaiserlichen Marine Langlütjen als
weiteres Lager ausgesucht. In den dumpfen Kasematten verhallten die Seufzer und
die trotzigen Flüche der hier rechtlos Inhaftierten. Im weiten Umkreis war die
Insel abgesperrt. Ahnungslose Krabbenfischer, Paddler und Schiffer, die sich dem
Fort auf mehr als 50m näherten, wurden mit Gewehrschüssen und MG-Feuer
zurückgetrieben. Neben den aus dem Mißler-Lager Überführten wurden aus den
Unterweserorten, aus den Gefängnissen an der Karlsburg und Jacobistraße die
abgezehrten Menschen aus ihren Zellen geholt und ins Fort überstellt.
Aus einem Interview von Maria Krüger, Bremen, mit
Willi Nussbaum (1899-1983) zitiert aus Julius Schreckensberger, Festungsinseln
an der Wesermündung, 1989 Brake, S. 193f:
"Die anderen Häftlinge von Missler kamen ins Lager Ochtumsand. Eine Woche
nach unserer Ankunft auf Langlütjen kam ein neuer Transport. Wieder 20 Genossen
aus dem Gefangenenhaus und dem UG (Untersuchungsgefängnis). Da die Posten uns
gesagt hatten: "Ihr seid die alten von Missler und das, war Ihr da erlebt
habt, müssen die neuen hier durchmachen!" würde diesen Genossen noch
allerlei blühen.
Unter dem neuen Transport waren 4 Genossen aus Vegesack. Die Lagerleitung hatte
die Anweisung bekommen, diese Genossen nicht zusammenzulegen, da sie in dieselbe
Sache verwickelt waren, damit sie sich nicht untereinander verständigen
konnten. Die Lagerleitung machte sich die Sache sehr einfach: Es waren vier
Arrestzellen im Lager und jeder Genosse kam in eine dieser Zellen. Diese vier
Genossen waren nun die ersten Opfer der SA-Strolche. Was in den Zellen vorging,
entzog sich unserer Kenntnis, wir sahen nur, wie die Genossen von der SA mit
großem Geschrei von Zeit zu Zeit um das Fort getrieben wurden, wobei sie
kräftig verprügelt wurden.
Als am anderen Morgen ein Genosse aus der Küche in Begleitung eines SA-Postens
diesen Genossen Kaffee bringen wollte, war der eine Genosse an seinem Riemen in
seiner Zelle aufgehängt. Der Lagerleiter erklärte uns, er habe sich selber das
Leben genommen. Wir aber alle waren einstimmig der Meinung, daß der Genosse
während der sogenannten "Vernehmung" in der Zelle von der SA
aufgehängt worden war."
Übrigens: ich habe die Insel persönlich 1992 besucht und dort fotografiert.
Die Fotos von LII sind allerdings nicht zu digitalisieren. Schade. Ich habe hier
heute den absoluten Besucher-Rekord mit 120 Besuchern. Das Thema war heute in
der Bildzeitung und in der Nordsee-Zeitung. Man könnte meinen, das Thema
interessiert "die" Menschen mehr als die SAIL 2005.
3. September 2005
7.07 Uhr +11,5°C Gestern hatte ich hier sage und schreibe 124 Besucher.
Wie die NZ heute berichtet, wird das ehemalige Gelände von Geeste-Metallbau
(Unterweserwerft) mit Hilfe von Baggern von Altlasten befreit. Durchschnittlich
1,5m tief müssen die Bagger graben um den kontaminierten Boden auszutauschen.
Die letzten Werftgebäude hatte man Art 2000/2001 abgerissen. Irgendwelche
Idioten hatten dort Brände gelegt und Herrn Holm den Vorwand geliefert, den er
brauchte um die Gebäude abreißen zu lassen. Cui bono.
Die Schiffahrtsgeschichtliche
Gesellschaft hat nun am Weserdeich zwischen Radarturm und Weserstrandbad ein
neues großes Hinweisschild zum Thema "Deichbau und Sturmfluten"
aufgestellt.
20.30 Uhr ein schöner Sonnentag an der Weser um 20°C mit Sonne.
4. September 2005
8.36 Uhr + 16,2°C Sonnenschein. Gestern waren hier 67 Besucher. Ich habe mir
gestern Google earth runtergeladen und damit Satellitenaufnahmen der
Wesermündung angeschaut. Sogar Langlütjen II kann man als Fleck erkennen. Wir
waren heute Mittag im Lloyds essen. Zufällig
entdeckte ich die "Alexander von Humboldt"
im Neuen Hafen. Hier zwei Fotos:

"Alexander von Humboldt im Neuen Hafen" Foto Peter Müller 04.08.2005
"Alexander von Humboldt" von Peter Müller 4.8.2005
5. September 2005
18.33 Uhr + 24,4°C Die "Alexander von
Humboldt" liegt im Schwimmdock der Rickmers Lloyd Werft für 3 Wochen.
Am 25. September 2005 verlässt sie dann wieder Bremerhaven.
7. September 2005
19.58 Uhr der Fernsehsender NDR 3 hat eben gerade über den Verkauf der
beiden Weserinseln Langlütjen I und II berichtet.
8. September 2005
17.48 Uhr +26,1°C ein warmer und sonniger Tag. Heute verließ die
"Paloma" den "Columbus Cruise Center" (CCC).

"Cat No. 1" im Hintergrund Langlütjen I, Foto Elke Martens

"Paloma" Foto Elke Martens
"Paloma" Foto Elke Martens
9. September 2005
Heute erhielt ich folgende Mail:
Im Kaiserhafen an der verlängerten Bananenkaje Richtung Drehbrücke, Foto Elke
Martens
Es liegen aber auch noch Schiffe im Kaiserhafen. An der Bananenkaje fand Elke
Martens folgenden Containerriesen.

"Lykes Explorer" aus New Orleans, Foto Elke Martens
"Lykes Explorer" von Elke Martens
"Lykes Explorer an der Bananenpier" von Elke Martens
"Alexander von Humboldt im Rickmers Lloyd Dock" von Elke Martens
10. September 2005
Herr Whiteneck von Honolulu hat mir mehrere Fotos der Pride of America
geschickt. Hier seine Mail auf deutsch und drei Fotos von ihm:

"Pride of America im Dock" Foto Joshu Whiteneck, Honolulu

"Pride of America in Bremerhaven" Foto Joshua
Whiteneck
14. September 2005
Heute erhielt ich folgende Mail:
Sehr geehrter Herr Müller,
wir bearbeiten unserer Web-Portal über Auswanderung nach Amerika
unter: http://www.roots-in-germany.de
auch Ihre Seite ist bei uns vertreten und wir würden uns sehr freuen,
wenn Sie auch einen Link auf uns legen würden.
Viele Grüße
Dr. Wolfgang Grams und Gerd Behrens
Routes to the Roots
Dr. Wolfgang Grams
Babenend 127
26127 Oldenburg
routes@t-online.de
http://www.routes.de
Den Link zur Seite von Dr. Grams findet man unter http://werften.fischtown.de/hilfe1.html
16. September 2005
5.25 Uhr +10,2°C 71 Besucher gestern hier. Es wird Herbst.
17. September 2005
Ich musste bei dem schönen Wetter heute morgen mal durch den Hafen. Bei den
Motorenwerken habe ich das neue Dock entdeckt und später stand ich vor dem
renovierten "Watershout". Leider fing ich an zu regnen.
"MWB Schwimmdock V" von Peter Müller
Holländische Schlepper- im Hintergrund das neue MWB-Dock
18. September 2005
Elke Martens hat mir wieder ein paar schöne Fotos geschickt. :-)

"Kaiserhafen bei Nacht" Foto Elke Martens

"Vollmond über dem Kaiserhafen" von Elke Martens.

"Und noch einmal der Kaiserhafen" Foto Elke Martens


"Alexander von Humboldt" Foto Elke Martens

"Autofrachter Honor" Foto Elke Martens
19. September 2005
18.33 Uhr + 17,6°C ein Tag mit Sonne in Bremerhaven.
Ulrich Owe aus Lemgo schreibt mir:
Hallo Herr Müller,
Als
Anhang ein Bild von diesem Turm (für mich ist es einer der schönsten Leuchttürme
überhaupt).
Vielleicht
kann es ja Ihre Bildersammlung ergänzen.
Ich
würde mich jedenfalls freuen, wenn Sie Verwendung für die Aufnahme hätten.
Ulrich
Owe
"Alter- Leuchtturm-Bremerhaven" Ulrich Owe 13.09.2005
20. September 2005
5.40 Uhr folgende Mail erreicht mich gerade:
Sehe
mir Ihre wunderbaren Fotos von der Geeste und
Umgebung an, kann nie genug erleben. Bin in Geestemuende geboren.
Herzl. Dank. Gisela in Toledo.
21. September 2005
5.28 Uhr +8,7°C gestern waren hier 91 Besucher.
22. September 2005
5.24 Uhr + 9,8°C gestern hatte ich hier 74 Besucher.
23. September 2005
5.31 Uhr + 9,1°C Sie haben auch für heute schönes sonniges Wetter
angesagt. Gestern waren hier 66 Besucher.
Gestern lief das erste Schiff in das neue Schwimmdock der MWB ein: der
Chemikalientanker "Oderstern". Das Dock ist ausgelegt für
Panmax-Schiffe also 32m breit und mehr als 220 Meter lang.
Petram hat das Dock für 6,3 Mio. Dollar in den USA gekauft. Genutzt werden soll
es von MWB und Bredo.
Am 1. Oktober soll der erste dicke Brocken in Dock 5 Platz nehmen. Der
Massengutfrachter "Sophie Oldendorff" mit einer Länge von 225 Meter
Länge und 32,30m Breite.
Fotos
zur Ankunft des MWB-Docks in Bremerhaven
24. September 2005
7.55 Uhr +11,9°C Gestern waren hier 71 Besucher. Auf dem Weg zum Dock 5 der
MWB wurde ich an der Klappbrücke Schleusenstraße aufgehalten. Es war
erregend, bewegend und mir liefen vor Freude fast die Tränen herunter. Ein
Verrückter rannte mit der Kamera vom Auto zum Neuen Hafen um die "Wal" zu
fotografieren. Fast schon im Auto sitzend sah der Verrückte wieder ein Schiff
kommen. Live on stage: Die "Alexander von Humboldt" beim Auslaufen aus
dem Neuen Hafen, vorbei am Neuen Schwimmdock 5, und durch die
Kaiserschleuse. Ich danke Gott für diese schönen Geschenke am frühen Morgen.
Wie viele Jahre habe ich darauf gewartet? Endlich die "Alex" mal ganz nah
fotografieren zu können?
Als ich im Kaiserhafen stand mit meiner Kamera und auf die "Alex" wartete bis sie am
Dock 5 vorbei kam, musste ich mir das Pinkeln verkneifen, um sie endlich zu
erwischen. Das Schwimmdock 5 ist mir dabei auch noch vor die Linse gekommen.
"Wal im Neuen Hafen auf dem Weg zum Kaiserhafen"
"Die Wal in die Kaiserschleuse einlaufend" Foto Peter
Müller
"Bark Alexander von Humboldt verlässt den Neuen Hafen"
von Peter Müller
"Alexander von Humboldt- im Hintergrund MWB Dock 5 mit
Oderstern" Peter Müller
"Alex dreht im Kaiserhafen"
"MWB-Dock 5 mit der dem ersten Schiff der Oderstern"
von Peter Müller
Sie ist mein Lieblingsschiff, besser mein Lieblingssegelschiff die
"Alexander von Humboldt".
Die Presse schreibt heute, dass die Alex am 25. September 2005 gegen 18 Uhr
Bremerhaven zu einer Reise rund um den panamerikanischen Kontinent verlässt.
Gott ist das aufregend. Columbusbahnhof ich komme. Einmal die "Alex"
voll unter grünen Segeln sehen. Erst am 11. Juni 2006 kommt die
Alex back to Bremerhaven.
Wie bereits berichtet, soll die Kaiserschleuse
verlängert und verbreitet werden. Wie heute die Presse berichtet, soll Ende
2005 mit den Probe-Rammungen begonnen werden, um schauen, ob Pingelturm
und Altes Kraftwerk das Ganze aushalten und
überleben. Möglich ist, dass der Pingelturm die Rammarbeiten nicht
überlebt oder einfach im Wege steht. Zeit den "Pingelturm" noch ein
letztes Mal zu fotografieren, bevor er über Nacht verschwindet. Zeit auch das
Alte Kraftwerk noch mal zu fotografieren, bevor ein Opfer der Rammarbeiten wird.
Fotoausstellung über Sturmfluten in Bremerhaven:
Im Güterwaggon zwischen Altem und Neuem Hafen also neben der Alten Debeg-Halle
oder dem Lloyds. Zusammengetragen wurden die 20 Fotos von der
Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft und der BIS. Die Ausstellung ist
täglich von 12-16 Uhr noch bis zum 16. Oktober geöffnet.
"Drehkran an der Barbarossapier" von Peter Müller
Auf einem Spaziergang durch den südlichen Fischereihafen und an der Kohlenpier
entlang haben wir Fundsachen gefunden:
"Kutter und Schiffe im Fischereihafen" Fotos von
Peter Müller
25. September 2005
9.00 Uhr + 13,5°C Strahlender Sonnenschein. Gestern waren hier 41 Besucher.
Heute Abend läuft die "Alexander von Humboldt" von Bremerhaven gegen
18 Uhr aus.
Gerade bekomme ich eine Mail mit lustigen Fotos von Heiner Otto:
Heino Otto stand mit seiner digitalen
Canon-Spiegelreflexkamera neben mir an der Kaiserschleuse und hat mich beim
Fotografieren beobachtet.

"Na, wo kommt die Alex denn?" Foto von Heiner Otto
"Ach Gott das Älterwerden" Foto von Heiner Otto
MWB hat heute im "Sonntagjournal" eine größere
Anzeige geschaltet. Dort steht, dass die Überführung und die Rückrüstung des
Dock 5 1,5 Millionen Euro gekostet hat. Das Dock wird gemeinsam von Bredo
und MWB benutzt werden. Und weiter an anderer Stelle: Die erste Dockung war ein
großer Erfolg. Seit dem 22.09.2005 liegt der Produkttanker
"Oderstern" im Dock 5. Der Auftrag wird von der Bredo abgearbeitet. Am
2. Oktober wird der Massengutfrachter "Sophie Oldendorff" im
Kaiserhafen erwartet. Nach dem Schiff folgen die Container-Riesen "MSC
Uruguay" und "MSC China"- Kunden der Bredo.
15.40 Uhr + 20,3°C bedeckter Himmel.
20.02 Uhr zurück von der Alexander von Humboldt ich folgende schöne Mail von
Herrn Heino Otto:

Innenansicht des alten Stadtbades von Heiner Otto

Stadtbad Mitte- Foto Heiner Otto

Stadtbad einen Tag vor dem Abriss- Foto Heiner Otto
Die Bark "Alexander von Humboldt" hat heute für 9 Monate Bremerhaven
verlassen. Hier meine Abschiedsfotos von heute Abend:
"Trainees in den Masten der Alex kurz vor der Abfahrt" Foto Peter
Müller
"Die Treppe wird eingezogen- es wird ernst"
"Die Alex im Kaiserhafen Höhe Enak"
"Alexander von Humboldt kurz vor der Abfahrt"
Foto: Peter Müller
"Alexander von Humboldt in der Kaiserschleuse" von
Peter Müller
werften.fischtown.de wünscht der Alex eine gute Reise!!
Im Neuen Hafen lag neben der Senatsbarkasse die "Franzius" aus Bremen.
Ein schönes Schiff.
27. September 2005
6.09 Uhr + 13°C Gestern waren hier 66 Besucher.
17.13 Uhr Regen + 16,5°C In einem unserer Fotoalben habe ich Fotos von
Langlütjen II gefunden. Elke Martens ist so freundlich die Fotos zur Zeit zu
scannen und zu bearbeiten. Ich hatte zusammen mit meiner Frau am 1. August 1992
an einer Wattwanderung unter Leitung von Herrn Köhne von Tettens aus
teilgenommen und auf der Insel Fotos gemacht. Die Fotos werde ich auf der Seite:
http://werften.fischtown.de/langluetjen1.html
veröffentlichen.
Heiner Otto schreibt mir grade:
Blick vom obersten Deck der "Pride" auf die
"Artemis" Foto Heiner Otto

28. September 2005
5.29 Uhr + 13,1°C Gestern waren hier 75 Besucher.
29. September 2005
5.28 Uhr + 9,2°C Gestern waren hier 78 Besucher.
30. September 2005
5.32 Uhr + 10°C Gestern hatte ich hier 67 Besucher.