Rickmerswerft 1836-1986
von Peter Müller
 

Die Rickmerswerft gibt es nicht mehr. Sie ging 1986 in Konkurs, an den Werftplatz erinnert das "Werfttor", welche noch vor dem neuen Gebäude des am gleichen Platz erbauten Arbeitsamtes Bremerhaven stehen geblieben ist.

Die Rickmerswerft wurde am

15.6.1834 in Bremerhaven als Werkstatt gegründet

3.7.1836 lief der erste Rickmers-Neubau ein Kahn mit 23 BRT vom Stapel

1843 Bau-Nr.9 Vollschiff Bremen mit 520 BRT

1847 Vergrößerung der Werft, 100 Mann- 12 Stunden-Arbeitstag,  6-19 Uhr

18.5.1856 Kaufvertrag für das Gelände Geesthelle

1859 Vollschiff "Willy"-Reedereigeschäft

1865-1898 wurden nur Schiffe für eigene Rechnung gebaut

1886 verstarb R.C.Rickmers. Die Söhne Peter und Andreas übernahmen die Firma. Umstellung auf Eisenschiffbau

1888 Bau des hölzernen Vollschiffs R.C.Rickmers mit 1750 BRT

1890 Bau von "Etha Rickmers" mit 1860 BRT

1896 Vertrag mit dem NDL zum Verkauf aller 8 Schiffe der Rickmers-Reederei

2/1915 Bau von 15 Fischdampfern

1918 Umbenennung in Norddeutsche Werft

1924 NdW wird geschlossen

1937 Wiedereröffnung der Rickmers-Werft.
         Im II.Weltkrieg Bau von Minensuchbooten

18.9.1944 Bombenangriff auf Bremerhaven und auch auf die Rickmerswerft-nach dem Krieg Bau von Fischdampfern

1957 Bau der Heckfänger "Heinrich Mains" und "Carl Kämpf"
Belegschaft der Werft 1400 Mann

1972 Übernahme des Schwimmdocks im Fischereihafen

1974 Bau der Eisenbahnfähre "Railship I"

1986 Schließung und Konkurs

vergleiche: Arnold Kludas, 1834-1984 Rickmers- 150 Jahre Schiffbau