






Zur
Geschichte der "Padua"
.
Foto Urheber Hans Harz Hamburg/Archiv DSM
Padua,
der letzte Laeisz-Segler
Teil 1
Am 24. Juni 1926 herrschte auf dem
ausgedehnten Gelände der Tecklenborgschen Werft in Geestemünde
ein geschäftiges Treiben. Es war wieder einmal Stapellauftag. Das
bedeutete für eine große Werft an sich nichts Ungewöhnliches,
aber dieser Junitag durfte deshalb rot im Kalender angestrichen werden,
weil die stattliche Schiffsjungfer, welche- auf den Namen "Padua" getauft-
von den Helgen am linken Ufer der Geeste ablief, eine großeViermastbark
für die Hamburger P-Linie war. Der Bau eines frachtfahrenden Großseglers
wurde allgemein als großes kaufmännisches Wagnis angesehen.
Auftraggeber konnte deshalb auch nur eine Firma wie Laeisz sein, die sich
seit langem auf die Salpeterfahrt spezialisiert hatte. Denn nur auf diesem
Fahrtgebiet und allenfalls in der Weizenfahrt von Australien war es damals
noch möglich, für einen Großsegler eine seiner Ladefähigkeit
entsprechende Fracht nach einem Löschhafen zu bekommen. Es fehlte
seinerzeit aber auch nicht an voreiligen Voraussagen, welche im Bau dieses
letzten Vertreters vom alten Stamme der Tiefwassersegler ein Anzeichen
für die Wiedergeburt der einstmals so bedeutsamen deutschen Segelschiffsflotte
erblickten. Darum ging es jedoch keineswegs. Die "Padua" hatte ihre Entstehung
vielmehr ausschließlich der Erkenntnis zu verdanken, daß die
Schulschiffe und die wenigen noch in freier Fahrt befindlichen Segler nicht
ausreichten, dem seemännischen Nachwuchs für den Besuch einer
Navibationsschule, die immer noch gesetzlich vorgeschriebene Segelschiffahrtszeit
zu vermitteln. Gemeinsame Verhandlungen des Deutschen Schulschiff-Vereins
und der Firma Laeisz mit dem Verband Deutscher Reeder führten deshalb
zu dem Enschluß, ein frachtfahrendes Schulschiff bauen zu lassen,
an dessen Kosten sich unter anderem auch das Reich beteiligte.

Die "Padua" Temperagemälde von Andreas
Kruse,
Marinemaler (ca. 32x42cm) vgl.auch http://www.der-marinemaler.de
.
Die Werft Johann C. Tecklenborg
erhielt den Bauauftrag, weil im Unterwesergebiet am längsten dem Segelschiffsbau
treu geblieben war und zudem für Laesz nicht nur die beiden Fünfmaster
"Potosi" und "Preußen", sondern auch die Viermastbarken "Placilla",
"Pisagua" und "Pangani" erbaut hatte, welche sämtlich vorzügliche
Seeschiffe gewesen waren und die Reederei von der Güte Tecklenborgscher
Arbeit überzeugt hatten. Es war selbstverständlich, daß
das neue frachtfahrende Schulschiff nur eine Viermastbark sein konnte.
Für die Salpeterfahrt kam nur noch ein ökonomisch arbeitendes
Segelschiff in Frage und in diesem bewährten Schiffstyp hatte die
lange Entwicklung des Segelschiffbaus jeder Beziehung ihren Höhepunkt
erreicht.
.
Bevor dem wechselvollen Lebensweg
des Schiffes nachgegangen wird, sollen noch einige Bemerkungen über
seine Bauweise und Einrichtungen vorangestellt werden. Für ein Fahrtgebiet
mit den härtesten Wetterbedingungen für Segelschiffe erbaut,
war auch "Padua" wie alle von Tecklenborg an Laeisz abgelieferten Viermastbarken
ein außerordentlich stark gebautes Schiff mit einem kraftvollen
Segelplan und schönen Linien des Rumpfes. Im sogenannten Dreiinseltyp
erstellt, besaß es eine 9,44 m lange Back, ein 19,81 m langes Brückenhaus
und eine geräumige Poop von 16,15 m Länge.
Die im Brückenhaus und in der
Poop gelegenen Räume ermöglichten es, eine Besatzung von
72 Mann- einschließlich 45 Zöglingen- unterzubringen. Auf dem
Brückenhaus stand ein großes Kartenhaus aus Teakholz mit einem
Niedergang nach dem darunter gelegenen Hauptdeck. Vor dem Kartenhaus befand
sich der Steuerstand mit dem Doppelrad, von dem aus das Schiff gewöhnlich
gesteuert wurde.Eine zweite Steueranlage war auf dem Poopdeck unmittelbar
über dem Ruderpfosten installiert. Vier Luken auf dem Haupt- und Zwischendeck
führten in die Laderäume, welche denen eines Dampfers gleichwertig
waren und 4700 t Ladung aufnehmen konnten. Werften wir einen schließlich
noch einen Blick den wichtigsten Teil eines Seglers- seine Takelage. Als
Viermastbark getakelt besaß "Padua" die beachtliche Segelfläche
von 3400 qm und war mit doppelten Mars- und Bramrahen ausgestattet. Die
18 Rahen wiesen folgende Abmessungen auf:
.
| Unterrahen |
29,30 m |
| Unterbramrahen |
21,70 m |
| Untermarsrahen |
27,20 m |
| Oberbramrahen |
18,30 m |
| Obermarsrahen |
24,40 m |
| Royalrahen |
14,70 m |
.
In Kirchturmhöhe ragte 56
m über dem Kiel der Flaggenkopf des Großtopps in den Himmel.
Zur Bedienung der Segel waren alle für einen modernen Segler üblichen
arbeitssparenden Einrichtungen vorhanden.
Am 5.3.1926 hatte Paul Ganssauge
als Teilhaber der Firma Laeisz die ihm vorgelegten Baupläne S.408
durch seine Unterschrift genehmigt und bereits im August konnte der Viermaster
in Dienst gestellt werden.
Er trat am 30.8. unter der
Führung von Kapitän Carl Schuberg in Hamburg seine Jungfernreise
an, die ihn in 86, 25 Tagen nach Talcahuano brachte. Heimkehrend von Taltal
erreichte "Padua" mit einer vollen Ladung Salpeter nach 96 Reisetagen Delfzijl.
Unter der bekannten weißen Kontorflagge mit dem roten "FL" machte
sie im ganzen elf Ausreisen nach Chile mit einer gemittelten Reisedauer
zwischen Abgangs- und Bestimmungshafen von 80 Tagen und zehn Heimreisen
von der Westküste, die durchschnittlich 84 Tage dauerten.
( Auszüge aus: "Padua, der
letzte Laeisz-Segler" von W. Heidel)
Technische Daten der "Padua"
Teil 2
| Bruttoregistertonnen: |
3141 |
| Segelfläche: |
3400 qm |
| Länge: |
114,5 m |
| Breite: |
14,05 m |
| Tiefgang: |
6,80 m |
| Höhe Großmast vom Deck: |
54,00 m |
| Höhe Marsplattform: |
17,00 m |
| Höhe Bramplattform: |
33,00 m |
| Hilfsmotor: 2 Diesel |
je 1000 PS |
| Tankkapazität Diesel: |
700 Tonnen |
| Tankkapazität Wasser: |
900 Tonnen |
| Tagesverbrauch Diesel: |
6 Tonnen |
| Tagesverbrauch Wasser: |
20 Tonnen |
.
Die Kiellegung der "Padua" fand am 24. Juni 1926 auf
der Tecklenborgwerft in Geestemünde (heute Bremerhaven) statt. Aufgeriggt
wurde sie bei Blohm & Voss in Hamburg. Die Indienstellung erfolgte
im Jahre 1926.
Das Schiff wurde in Anlehnung des Schiffsrisses
der Pangani von 1902 gebaut. Baunummer S.408.
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Die Padua wurde am 23. Juni 1926 durch Christine Laeisz
getauft und ging unter seinem Kapitän Carl Schuhberg am
30. August 1926 auf ihre erste Reise zur Salpeterübernahme in
Talcuhuano/Chile von der sie am 12. Januar 1928 nach Hamburg zurückkehrte.
Die schnellste Reise, die zugleich auch Weltrekord für
Rahsegler ist, machte sie Padua 1938/39, von Hamburg nach Chile und Australien
zurück nach Hamburg, in 8 Monaten und 23 Tagen unter Kapitän
Richard Wendt.
Neben ihren 16 Reisen nach Chile und Australien, wo sie
Salpeter oder Weizen transportierte, wurde sie auch zu einer Filmreise
von Hamburg über Brest, Lissabon, Madeira, Casablanca und zurück
benutzt. Es entstand 1935 der französische Film "Die Meuterei auf
der Elsinore" nach Jack London. Ebenso wurder der deutsche Film "Große
Freiheit Nr. 7" gedreht. Dieser durfte dann erst nach Kriegsende in den
50er Jahren gezeigt werden.
Als Elsinore segelt die "Padua" in ihrem ersten Film
Zu dieser Zeit wollte noch keiner erahnen, was aus der
Padua werden wird. Im Kriegsjahr 1943 bekam die Padua eine Kanone an Bord.
Man nahm die Sache sehr ernst als Segelschiff mit Bordkanone, nur mit der
Feinderkennung haperte. So schoß man gleich ein deutsches Flugzeug
ab und rammte auch ein eigenes U-Boot.
Am 31. Dezember 1945 verließ die Padua Hamburg
und wurde von den Schleppern Brunshausen und Fair Play VII nach Kiel geschleppt.
Von Kiel ging die Fahrt weiter nach Lübeck und am 11. Januar 1946
macht die Padua in Swinemünde fest.
Am 12. Januar 1946 wurde das Schiff mit Proviant und
Inventar an die russischen Behörden übergeben. Am Tage der Übergabe
starb Kapitän Jürgen Jürs. Er umrundete Kap Horn 66 mal,
davon 50 mal als Kapitän und 4 mal mit der Padua.
Nach der Übergabe an Russland wurde das Schiff nach
Kronstadt geschleppt und in den nachfolgenden Jahren rekonstruiert und
für das Hydrographische Institut als Hydrographieschiff verwendet.
Die jetzige Krusenstern bekam 1964 eine neue Maschine eingebaut und im
Jahre 1969 wurde sie zum Ausbildungsschiff für Kadetten umgebaut.
Seit dieser Zeit werden an Bord dieses Schiffes der nautische Nachwuchs
zu Offizieren herangebildet.
.
Reisen der "Padua" zwischen 1926
und 1945:
Teil 3
-
24. Juni 1926
-
Stapellauf bei Joh. C. Tecklenborg, Wesermünde, für
F. Laeisz
-
30. August 1926 - 24. November
-
Reise von Hamburg nach Quiriquina. Kapitän Carl Schuberg.
-
4. Januar 1927 - 11. April
-
Reise von Taltal nach Delfzyl mit einer Ladung Nitrat.
-
16. Juni 1927 - 4. September
-
Reise von Hamburg nach Talcahuano.
-
18. Oktober 1927 - 12. Januar
-
Reise von Iquique nach Hamburg mit einer Ladung Nitrat.
-
5. April 1928 - 20. Juni
-
Reise von Hamburg nach Talcahuano. Kapitän Hermann Piening.
-
1. August 1928 - 10. Oktober
-
Reise von Mijillones to Lizard mit einer Ladung Nitrat.
-
25. November 1928
-
Reise von Hamburg nach Chile.
-
13. Februar 1929 - Juni
-
Reise von Taltal nach Hamburg mit einer Ladung Nitrat.
-
26. Juli 1929 - 5. Oktober 5
-
Reise von Hamburg nach Taltal.
-
13. November 1929 - 13. Februar
-
Reise von Tocopilla nach Brügge mit einer Ladung Nitrat.
-
28. Februar 1930 - 16. Mai
-
Reise von Hamburg nach Talcahuano.
-
8. Juli 1930 - 10. Oktober
-
Reise von Iquique to Delzyl mit einer Ladung Nitrat.
-
23. Dezember 1939 - 3. März 3
-
Reise von Hamburg nach Talcahuano via San Antonio, Valparaiso und Taltal
in 70 Tagen. Kapitän Robert Clauß.
-
13. April 1931 - 10. Juli
-
Reise von Taltal nach La Pallice mit einer Ladung Nitrat.
-
29. Juli 1931 - 13. Oktober
-
Reise von La Pallice nach Taltal.
-
21. Oktober 1931 - 7. Januar
-
Reise von Taltal nach Santander mit einer Ladung Nitrat.
-
28. Januar 1932 - 28. Februar
-
Reise von Santander nach Hamburg.
-
1933 - 1935
-
Kapitän Jürgen
Jürs.
-
31. Oktober 1933 - 7. Januar
-
Reise von Hamburg nach Wallaroo in 68 Tagen.
-
10. Dezember 1933
-
Etmal 346 nm.
-
28. Dezember 1933
-
Etmal 351 nm.
-
16. Februar 1934 - 6. Juni
-
Reise von Wallaroo nach Avonmouth mit einer Ladung Korn.
-
13. Oktober 1934 - 6. Januar
-
Reise von Hamburg nach Port Victoria.
-
17. Febrary 1935 - 27. Mai
-
Reise von Port Victoria nach Queenstown mit einer Ladung Korn.
-
23. Januar 1936 - 18. April
-
Reise von Hamburg nach Talcahuano. Kapitän Robert Clauß.
-
6. Juni 1936 - 1. September
-
Reise von Taltal nach Hamburg mit einer Ladung Nitrat.
-
30. Oktober 1936 - 31. Dezember
-
Reise von Hamburg nach Corral in 66 Tagen.
-
16. Februar 1937 - 8. Mai
-
Reise von Iquique nach Hamburg in 80 Tagen mit einer Ladung Nitrat.
-
27. Mai 1937 - 12. September
-
Reise von Hamburg nach Valparaiso.
-
4. Oktober 1937 - 4. Januar
-
Reise von Iquique nach Hamburg mit einer Ladung Nitrat.
-
10. Februar 1938 - 26. Mai
-
Reise von Hamburg nach Valparaiso in 104 Tagen.
-
24. Juni 1938 - 20. September
-
Reise von Iquique nach Bremen mit einer Ladung Nitrat.
-
14. Oktober 1938 - 22. Dezember
-
Reise von Bremen nach Corral.
-
14. Januar 1939 - 8. März
-
Reise von Valparaiso nach Port Lincoln mit einer Ladung Nitrat. Kapitän
Richard Wendt.
-
3. April 1939 - 8. Juli
-
Reise von Port Lincoln nach Glasgow mit einer Ladung Korn.
-
11. Januar 1946
Reise von Hamburg nach Swinemünde über Kiel und Lübeck,
wo sie den Russland übergeben wurde.
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Die Padu- Chronik in Daten
Teil 4
1925 bei Tecklenborgwerft, Geestemünde, in Auftrag
gegeben. Später
bei Blohm & Voss, Hamburg, aufgeriggt.
1926 an die Reederei F.Laeisz, Hamburg, abgeliefert.
| 1. Reise: Carl Schuberg, Kapitän |
|
| 30. August 1926 |
ab Hamburg |
| 5. September 1926 |
Dungeness passiert |
| 12. September 1926 |
Lizard passiert |
| 13. Oktober 1926 |
Linie geschnitten |
| 24. November 1926 |
an Quiriquina vor Anker |
| 1. Dezember 1926 |
ab Talcuhuano |
| 17. Dezember 1926 |
ab Valparaiso |
| 23. Dezember 1926 |
an Taltal |
| 4. Januar 1927 |
ab Taltal |
| 11. April 1927 |
an Delfzjl |
| 15. Juni 1927 |
ab Delfzjl |
2. Reise: Carl Schuberg
| 16. Juni 1927 |
passieren Elbe I |
| 26. Juni 1927 |
passieren Quessant |
| 23. Juli 1927 |
passieren Linie |
| 4. September 1927 |
an Talcahuano |
| 18. Oktober 1927 |
ab Iquique |
| 9. Januar 1928 |
passieren Lizard |
| 12. Januar 1928 |
passieren Elbe I |
3. Reise: Hermann Pienig
| 5. April 1928 |
ab Hamburg |
| 9. April 1928 |
Lizard passiert |
| 20. Juni 1928 |
an Talcahuano |
| 1. August 1928 |
ab Mijillones |
| 10. Oktober 1928 |
Lizard passiert |
4. Reise: Kapitän Hermann Pienig
| 25. November 1928 |
ab Hamburg |
| 1. Dezember 1928 |
Lizard passiert |
| 13. Februar 1929 |
Taltal ab |
| Juni 1929 |
an Hamburg |
5. Reise: Kapitän Hermann Pienig
| 26. Juli 1929 |
ab Hamburg |
| 2. August 1929 |
Lizard passiert |
| 5. Oktober 1929 |
Taltal |
| 6. Oktober 1929 |
Corral |
| 20. Oktober 1929 |
Valparaiso |
| 13. November 1929 |
ab Tocopilla |
| 13. Februar 1930 |
ab Brügge |
6. Reise: Kapitän Hermann Pienig
| 28. Februar 1930 |
ab Hamburg |
| 4. März 1930 |
Lizard passiert |
| 15. Mai 1930 |
Taltal passiert |
| 16. Mail 1930 |
an Talcahuano |
| Rückreise |
|
| 29. Juni 1930 |
an Iquique |
| 8. Juli 1930 |
ab Iquique |
| 10. Oktober 1930 |
Lizard passiert |
| 10. Oktober 1930 |
Delzyl |
7. Reise: Kapitän Robert Clauß
| 23. Dezember 1930 |
ab Hamburg |
| 21. Januar 1931 |
Äquator passiert |
| 3. März 1931 |
an Talcahuano (in 70 Tagen) via San Antonio, Valparaiso
und Taltal. |
| 13. April 1931 |
ab Taltal- mit blindem Passagier an Bord. |
| 10. Juli 1931 |
an La Pallice |
8. Reise: Kapitän Robert Clauß
| 29. Juli 1931 |
Ab La Pallice |
| 13. Oktober 1931 |
an Taltal |
| 21. Oktober 1931 |
ab Taltal ( in 76 Tagen) |
| 7. Januar 1932 |
an Santander |
| 28. Januar 1932 |
ab Santander |
| 28. Februar 1932 |
an Hamburg (4 Wochen Sturmfahrt) |
9. Reise: Kapitän Jürgen Jürs
| 31. Oktober 1933 |
ab Hamburg |
| 24. November 1933 |
Linie passiert |
| 7. Januar 1934 |
an Wallroo |
| Rückreise |
|
| 16. Februar 1934 |
ab Wallroo |
| 6. Juni 1934 |
an Avonmouth |
10. Reise: Kapitän Jürgen Jürs
| 13. Oktober 1934 |
ab Hamburg |
| 17. Oktober 1934 |
ab Elbe |
| 27. Oktober 1934 |
Lizard passiert |
| 6. November 1934 |
an Teneriffa |
| 6. Januar 1935 |
an Port Victoria |
| Rückreise: |
|
| 17. Februar 1935 |
ab Port Victoria |
| 27. Mai 1935 |
an Queenstown |
11. Reise: Filmreise, Kapitän Robert Clauß
| 10. Oktober 1935 |
ab Hamburg |
| 26. Oktober 1935 |
an Brest |
| 1. November 1935 |
ab Brest |
| 7. November 1935 |
an Lissabon |
|
via Madeira |
| 11. Dezember 1935 |
an Casablanca |
| 14. Dezember 1935 |
ab Casablanca |
| 28. Dezember 1935 |
an Hamburg |
Am 9. Januar 1936 stürzte der Leichtmatrose Braun
in den Laderaum, während das Schiff auf die bevorstehende Reise vorbereitet
wurde.
12. Reise: Kapitän Robert Clauß
| 23. Januar 1936 |
ab Hamburg |
| 25. Januar 1936 |
Elbe I passiert |
| 30. Januar 1936 |
Lizard passiert |
| 29. Februar 1936 |
Linie passiert |
| 1. April 1936 |
Schiff segelt mit 13,8kn durch die Le Maire Straße |
| 18. April 1936 |
an Talcahuano |
| 26. April 1936 |
ab " |
| 19. Mai 1936 |
ab Valparaiso |
| 28. Mai 1936 |
an Taltal |
| Heimreise: |
|
| 6. Juni 1936 |
ab Taltal |
| 25. Juli 1936 |
Linie passiert |
| 28. August 1936 |
Lizard passiert |
| 1. September 1936 |
an Hamburg |
.
13. Reise: Kapitän
Robert Clauß
| Tagebuchauszüge: |
|
| 30. Oktober 1936 |
Elbe I |
| 3. November 1936 |
Lizard
Linie |
| 27. November 1936 |
50°S im Atlantik |
| 23. Dezember 1936 |
50°S im Pazific |
| 31. Dezember 1936 |
Corral nach 66 Seetagen erreicht. |
| 4. Januar 1937 |
6oot Ladung gelöscht. |
| Zwischenreisen: |
|
| 7. Januar 1937 |
ab Corral |
| 8. Januar 1937 |
an Talcahuano,
1055t Ladung gelöscht, 100t Ballast geladen. |
| 16. Januar 1937 |
ab Talcahuano |
| 17. Januar 1937 |
an Valparaiso,
2248 t Ladung gelöscht, 295t Ballast geladen. |
| 30. Januar 1937 |
ab Valparaiso. I. Offizier Schomartz führte das
Schiff. Kapitän Clauß war privat verhindert. |
| 7. Februar 1937 |
an Iquque,
395t Ballast gelöscht, 4700t Salpeter geladen. |
| Heimreise: |
|
| 16. Februar 1937 |
ab Iquique |
| 12. März 1937 |
Kap Horn passiert |
| 8. April 1937 |
Linie |
| 4. Mai 1937 |
Lizard |
| 7.Mai 1937 |
Elbe I passiert Hamburg |
| 8. Mai 1937 |
nach 80 Seetagen Hamburg erreicht. |
.
14. Reise: Kapitän Jürgen Jürs
| 27. Mai 1937 |
ab Hamburg |
| 30. Mai 1937 |
Elbe passiert |
| 20. Juli 1937 |
Linie passiert |
| 12. September 1937 |
an Valparaiso |
| 26. September 1937 |
ab Valparaiso |
| 3. Oktober 1937 |
an Iquique |
| 14. Oktober 1937 |
ab Iquique |
| 1. Dezember 1937 |
Kanal |
| 4. Januar 1938 |
an Hamburg |
.
15. Reise: Kapitän Jürgen Jürs
| 10. Februar 1938 |
ab Hamburg |
| 13. Februar 1938 |
Elbe I passiert |
| 13. März 1938 |
Linie passiert |
| 1.April 1938 |
Falklands passiert |
| 28. Mai 1938 |
an Valparaiso (nach 104 Tagen) |
| 31. Mai 1938 |
ab Valparaiso |
| 10. Juni 1938 |
an Iquque |
| 24. Juni 1938 |
ab Iquique |
| 18. August 1938 |
Linie passiert |
| 20. September 1938 |
an Bremen |
16. Reise: Kapitän Richard Wendt
| 14. Oktober 1938 |
ab Bremen |
| 22. Dezember 1938 |
an Corral |
| 26. Dezember 1938 |
ab Corral |
| 30. Dezember 1938 |
an Valparaiso |
| 14. Januar 1939 |
ab Valparaiso |
| 8. März 1939 |
an Port Lincoln |
| 3. April 1939 |
ab Port Lincoln |
| 5. Juli 1939 |
an Fastnet |
| 8. Juli 1939 |
an Glasgow |
| 8. August 1939 |
an Hamburg |
| 12. Mai 1940 |
ab Hamburg |
| 28. Mai 1940 |
an Stettin |
|
Der Film "Herz geht vor Anker" wird gedreht. Die Padua
segelt vor Stettin. |
| Herbst 1940 |
nach Reval. 800 Stander Holz werden für Stettin
geladen. |
| Dezember 1940 |
an Stettin |
Chronik: Kapitän Otto Schommartz
| 1. April 1941 |
Kapitänswechsel |
| April 1943 |
ab Stettin, nach Riga. |
| Dezember 1943 |
Der Erste Offizier Jonny Jungblut führte das Schiff,
als Admiral die Schulschiffe besuchte. |
| Februar 1944 |
ab Riga, nach Svendborg |
| März 1944 |
an Flensburg |
| 27. August 1945 |
vor Glücksburg |
| 28. August 1945 |
ab Glücksburg |
| 31. Dezember 1945 |
an Hamburg |
| 11. Januar 1946 |
ab Hamburg, über Kiel und Lübeck nach Swinemünde,
dort an Rußland übergeben. Irgendwann in Leningrad umgebaut
und in Krusenstern umgenannt. |
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Literaturhinweise:
1) Kurt Gerdau: Viermastbark Padua ... ein ruhmreiches
Schiff, Koehlers Verlagsgesellschaft mbH Herford 1978
2) W. Heidel: Padua, der letzte
Laeisz-Segler