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Neuer Hafen: Bau der neuen Kaje an der Ostseite, Tourismusplanung für die Westseite
Maritime Erlebniswelt Alter Hafen/Neuer Hafen
In einer historischen Sitzung von Bremer Senat und Bremerhavener Magistrat wurde am 12. Februar 2002 ein Investitionsprogramm in Höhe von 1,03 Milliarden Euro für Bremerhaven beschlossen. Die Schwerpunkt lauten:
Tourismusprojekt Alter/Neuer Hafen
Auswandererprojekt Neue Welt
Ausbau des Containerterminal einschließlich CT4
Hafentunnel Cherbourger Straße
Geeinigt hat man sich auch über den Betrieb des Moduls Marina/Wohnen (Tränkner) als auch die dafür erforderliche Sportbootschleuse sowie die Verlegung der Schlepper.
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Kaje mit Promenade aus Granit
Erster Bauabschnitt soll im Juli fertig sein- Stufen führen ans Wasser
Foto: Peter Müller, 2/2002
Die vorbereitenden Arbeiten für das Tourismusgebiet Alter/Neuer Hafen laufen auf Hochtouren. Der Baugrund wird von Altlasten befreit, und an der Ostkaje Neuer Hafen sowie im Alten Hafen entstehen für 15,25 Euro neue Kajen.
Bis zum 15. Juli soll der 1. Bauabschnitt der Kajenneubauten fertig sein. Dann wird einige Wochen Pause eingelegt für die Sommerveranstaltungen zum 175. Geburtstag der Stadt. Nach Festwoche und Basar Maritim soll es im gleichen Tempo weitergehen: Gegenwärtig entstehen 420 Meter Kaje mit Spundwand, Rückverankerung und einer zwölf Meter breiten Kajen-Promenade aus Granit-
Großplaster. Ausgerüstet wird die neue Ostkaje mit Pollern für große Schiffe, Stromversorgung, Wasser, Telefon, Bänken, Beleuchtung. Einladend soll die Kaje auf einer Länge von 80 Metern wirken: mit zehn Treppenstufen wird das Bauwerk bis auf 35 Zentimeter über den Wasserspiegel des Hafens abgesenkt. Die Stufen werden mit Holz belegt, damit Spaziergänger sich auch zum Ausruhen setzen
können.
Eine ähnliche Treppenanlage entsteht nach der Sommerpause auch am Übergang zur 185 Meter langen Fortsetzung der Kaje. Gleichzeitig wird die Kaje im Alten Hafen erneuert.
Auf 280 Meter Länge wird hier der historische Zustand zumindest äußerlich für 4,5 Millionen Euro wieder hergestellt. Verbunden mit dem Kajenneubau ist auch die Senkung der Höhen auf ein Niveau, das der heutigen Schifffahrt entspricht.
Nordsee-Zeitung vom 15. Februar 2002