
| 1857 | Der Norddeutsche Lloyd wird in Bremen gegründet. Erster Präsident ist Konsul Hermann Heinrich Meier. |
| 1858 | richtet der NDL mit dem Dampfer "Bremen"
einen Verkehr zwischen Bremerhaven und New York ein.
|
| 1867 | Aufnahme eines regelmäßigen Liniendienstes nach Baltimore |
| 1869 | Aufnahme des Liniendienstes nach New Orleans,
u.a. wegen des wiederauflebenden Auswandererverkehrs.
Der NDL beginnt in Bremerhaven mit dem Bau einer eigenen Dockanlage. |
| 1872 | In Bremerhaven wurde an der Schleuse des Neuen Hafens eine Passagierhalle errichtet |
| 11.12.1875 | explodierte auf dem in Bremerhaven zur Abfahrt bereit liegenden Dampfer "Mosel" ein durch einen gewissen Thomas an Bord geschmuggeltes Dynamit-Paket, es sollte ein Versicherungsbetrug konstruiert werden. Thomas`sche Dynamit-Attentat |
| 1885 | Der NDL eröffnet eine Reichspostdampfer-Linie nach Ostasien. |
| 1.3.1885 | erster Spatenstich zum Bau des Bremer Freihafens |
| 1892 | Dr. Heinrich Wiegand übernimmt die Leitung des NDL. |
| Bau des Neuen Kaiserhafens in Bremerhaven, Modernisierung der Trockendocks des NDL | |
| 19.9.1897 | Nachdem die neue Schleuse freigegeben war,
und die neue Lloydhalle am Kaiserhafen eröffnet war-
|
| 1899 | Mit dem Ausbau der Hafenanlagen nahm auch der Umfang der zum NDL gehörenden Gebäude und Einrichtungen zu. Es entstanden in rascher Folge neue Schuppen- und Speichergebäude, Gleis- und Krananlagen, Reparaturwerkstätten, der Landungsplatz mit Bahnhof, Wartehalle, Zoll- und Gepäckabfertigung für Reisende sowie das 1899 vollendete 226 m lange Kaiserdock |
| 1901 | kam "Kronprinz Wilhelm" in Dienst, 1903 holte
er im April mit seiner 40.000 PS leistenden Maschine das "Blaue Band"
|
| 1907 | "Kronprinzessin Cecilie" wurde in Dienst gestellt-
|
| 1914 | Bei Ausbruch des I. des Weltkrieges hatte der NDL eine Größe erreicht wie nie wieder später: 26.000 Beschäftigte, davon 15.000 auf Schiffen. Die Dampferflotte bestand aus 116 Fahrzeugen |
| 1921 | Heineken wurde Präsident des NDL |
| 1924 | Der Lloyd-Dampfer "Columbus" tritt seine Jungfernreise
an. Es ist das größte und schnellste Schiff der deutschen Handelsflotte. |
| 1929 | Die "Bremen"
holt für den NDL das "Blaue Band"
wieder nach Deutschland und wird zum Symbol für die goldenen zwanziger Jahre.
|
| 1933 | Das Deutsche Reich wird Mehrheitsgesellschaft beim Norddeutschen Lloyd |
| 1936 | Der NDL erwirbt die Viermastbark "Magdalene Vinnen", Umbenennung in "Kommodore Johnson" |
| 1954 | Der NDL nimmt mit der "Gripsholm" später in "Berlin"
umbenannt.den Passagier-Liniendienst nach New
York wieder auf.
|
| 1959 | Der NDL kauft die "TS Pasteur" für 30 Mio. DM von
der französischen Regierung und läßt sie für 65 Mio.
DM beim Bremer Vulkan umbauen in "TS Bremen"
|
| 1965 | Erwerb der "Kungsholm" und Umbenennung in "Europa"
|
| 1968 | Die Hamburg-Amerika-Linie und der Norddeutsche
Lloyd gründen die Hapag-Lloyd Container Linie und bringen mit je zwei Schiffen für den Nordatlantik die ersten europäischen Vollcontainerschiffe auf den Weltmarkt. |
| 1970 | Am 1. September 1970 erfolgt die Fusion von Hapag und
NDL zur Hapag-Lloyd AG rückwirkend zum 1.
Januar 1970. Damit schließt sich nach 113 Jahren ein Kapitel traditioneller Rivalität. |
Quellenhinweis: 1) Hans-Jürgen Witthöft, Norddeutscher
Lloyd, Koehlers Verlags-
anstalt 1973
2) Peter-Müller Archiv, Postkartensammlung
3) http://www2.bremen.de/info/staatsarchiv/bestand/ubersich/ram_text.htm