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Druckwasserdrehkran im Kaiserhafen
Foto Peter Müller 2/2002
Er gilt als einzigartiges technisches Denkmal. 30 Tonnen
konnte der auf einem festen Steinfundament installierte Kran auf der Westseite
des Kaiserhafens I heben. Für die frühere Hafenbauinspektion
sollte er besonders schwere Lasten zwischen Schiff und Kaje hin und herbewegen.
Für leichtere Lasten hatten die damaligen Frachter in der Regel noch
ihre eigenen Ladegeschirre.
Der von der Berliner Maschinenfabrik Carl Hoppe gebaute
Druckwasserkran war Bestandteil einer Anlage im Bremerhavener Kaiserhafen,
die auch zum Öffnnen und Schließen der Tore der Kaiserschleuse
diente. Das zentrale Maschinengebäude für das Hydrauliksystem
ist ebenfalls noch erhalten.
Die Technik hatte aber auch ihre Tücken.
In der 50er-Jahren wurde der Kran auf Elektobetrieb umgestellt.
Anfang der 80er-Jahren wurde der Kranbetrieb eingestellt.
In der Zwischenzeit wurde der Kran durch Initiative vom
Förderverein Rotersand und Dr. Dirk Peters (DSM) restauriert. Mitgewirkt
haben der Hafensenator, das HBA, das Arbeitsamt, die Beschäftigungs-und
Qualifizierungsgesellschaft, die Stiftung Wohnliche Stadt und der Förderverein
Maritimer Denkmalschutz.
Drehwasserkran 7/1996, Foto: Peter Müller
Druckwasserdrehkran, renoviert 8/1999 Foto: P.Müller