Zur Sicherstellung einer durchgehenden zweispurigen Verkehrsführung über die beiden neuen Schleusentore werden zur Überbrückung der Zufahrten zur kleinen Schleusenkammer zwei Klappbrücken angeordnet.
Vorraussetzung für die Realisierung des Sondervorschlages ist der Bau der neuen Häupter ohne Sperrung der vorhandenen großen Kammer. Dies gelingt durch die Herstellung der Häupter aus je zwei schwimmfähigen Großfertigteilen in Zellenbauweise aus Stahlbeton. Diese werden außerhalb der Durchfahrt hergestellt und in kurzen Sperrpausen eingeschwommen, abgesenkt und miteinander verbunden. Je Haupt wird zunächst ein aus zwei Toranschlägen und einem Drempel bestehendes "Drempelfertigteil" hergestellt und abgesenkt. Das jeweils zweite Fertigteil bildet die Torkammer.

Ursprüngliches
Bauwerk bis 10/1996

Bauwerk mit eingezeichneten Baugruben
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Fischereihafen-Doppelschleuse im Endzustand Jahr 2000
Für 250 Millionen DM wird von 1996-1999 die Fischereihafen-Doppelschleuse in Bremerhaven verbreitert und verlängert, jedenfalls die große Schleusenkammer. Während die kleine Schleusenkammer für Sportboote (18.000 Schleusungen pro Jahr) mit 100m Länge und 12 Metern Breite auch künftig reichen wird, ist die große Schleusenkammer mit 100m Länge und 30 Meter Breite längst zu klein.
180m lang, 35 Meter breit mit einer Wassertiefe von 8,50 Metern wird die neue Schleuse werden, die über neueste Technik verfügt. Während der gesamten Bauzeit wird der Schleusenverkehr ungehindert fortgesetzt.
Die neue Schleuse erhält auch einen neuen Steuerstand für beide Kammern sowie ein Pumpwerk. Langes Warten soll es nicht mehr geben, da die Doppelschleuse zwei schnelle Klappbrücken über die beiden Kammern erhält.
Wie bei CT III wurde eine Rammtechnik unter Einsatz eines Schrägpfahles angewendet, sie Foto unten. Dieses Verfahren ist zwar teurer als die ungenauere Schwimmrammung, vermeidet jedoch weitgehend aufwendige Nacharbeiten zu Herstellung einer dichten Spundwand.
Informationen entstammen teilweise dem Prospekt "Umbau
der Fischereihafenschleuse Bremerhaven" , von FBEG, HBH, STRABAG, Philipp
Holzmann, Gustav W. Rogge, DSD- sowie Hanke Werbeagentur GmbH, Bremen,
September 1998