Spurensuche bei der KSK
Kreissparkasse stellt Terminal der Auswanderer-Datenbank auf

Bremerhaven. Wer etwas über die Geschichte seiner  Familie erfahren möchte, muss häufig aufwendige und zeitintensive Recherchen anstellen. Wenn die Vorfahren nach Nord-Amerika ausgewandert sind, haben Spurensucher seit einigen Monaten eine besondere Möglichkeit, ihre Familiengeschichte zu erforschen.
Das Expo-Projekt Deutsche Auswanderer-Datenbank (DAD) läuft seit dem 1. Juni mit Unterstützung der Kreissparkasse (KSK) erfolgreich in Bremerhaven.

Zur Zeit sind 3,6 Millionen Auswanderer aus den Jahren 1850 bis 1888, 1904 und 1907 in der Datenbank im Historischen Museum Bremerhaven (Morgenstern Museum) erfasst.
Mehr als 7100 Recherchen wurden seit Beginn des Projekts von Museums-
besuchern durchgeführt. Neben den beiden Terminals im Morgenstern Museum haben "Geschichtsforscher" auch die Möglichkeit, über die Inter-
netadresse www.deutsche-auswanderer-datenbank.de etwas über ihre Ahnen zu erfahren. Mehr als 20 000 Nutzer besuchten bereits die Webseite der DAD. Damit sich nun auch Personen ohne Internetanschluss über die Aus-
wanderer- Datenbank informieren können, hat die Kreissparkasse am Freitag in der Kundenhalle der Hauptgeschäftsstelle am Hauptbahnhof einen Info-Terminal eingerichtet.
"Die Auswandererbewegung des 19. Jahrhunderts hat die Geschichte Bremerhavens maßgeblich geprägt. Wir  haben deshalb von Beginn an großes Interesse an dem Projekt gehabt", so KSK-Vorstandsmitglied Rolf Süderbruch über das Engagement der Kulturstiftung des Geldinstituts.

Sonntagsjournal vom 13. August 2000