Schnell Geld für die Gerichtssanierung
Landesmittel für denkmalgeschütztes Gebäude
Sprossenfenster für die Straßenfront, eine Sicherheitsschleuse und die Sanierung des Daches auf dem Altbau des Amtsgerichts- für all das gibt es noch in diesem Jahr Geld vom Land. Präsident Uwe Lissau zeigte sich erfreut: "Das spricht auch für unsere Anträge."
Die Maßnahmen: Für die Fenster gibt es rund 353 000 Euro, für den zweiten Bauabschnitt im Brandschutz 409 000 Euro. Die Sanierung der Elektroanlagen im Neubau wird mit 158 000 Euro zu Buche schlagen, die Installation einer Sicherheitsschleuse im Eingang mit rund 13 000 Euro. Für die Dachabdeckung des Altbaus gibt es 424 000 Euro. Das denkmalgeschützte Amtsgericht ist das
einzige Projekt in der Seestadt, das 2002 Geld aus diesem Sanierungstopf bekommt, denn es ist ein Landesgebäude. "Die städtischen Immobilien obliegen der kommunalen Selbstverwaltung", stellte Finanzsenator Hartmut Perschau (CDU) klar.
Für die Bauten des Landes und der Stadtgemeinde Bremen gibt es ein Sanierungsprogramm mit einem Gesamtvolumen von 383 Millionen Euro, aus dem in diesem Jahr 56 Millionen Euro fließen sollen. Senat und Bürgerschaft müssen noch zustimmen. Perschaus Ziel: " In sechs, sieben Jahren sollen die Gebäude in dem Zustand sein, in dem sie sein müssten."
Nordsee-Zeitung vom 16. Februar 2002