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Zärtlicher Abschied von der "Alex-Crew"
Segeltörn ins Mittelmeer- Leichtmatrosin verpasst
fast das Schiff
Zärtliche Küsse und Umarmungen an der Barbarossapier- die Crew "Alexander
von Humboldt" nahm gestern Abschied von Bremerhaven. Die Bark lief um 17
Uhr aus- eine Stunde eher als geplant. "Der Wind steht gut, kommt aus
Südost", sagt Kapitän Klaus Ricke, der sich freute, dass es endlich auf
See ging.
Alexander von Humboldt Foto Peter Müller 05/2004
Die "Alex" hatte zwei Wochen in der Werft gelegen: Die Segel wurden
ausgewechselt, der Rumpf gestrichen und ein neuer Diesel eingebaut. "Jetzt
ist das Schiff wieder super in Schuss", sagt der Kapitän. Mit der Ebbe
lief die "Alex" in Richtung Mittelmeer aus. Die Zielhäfen: Brest,
Lissabon, Malaga und später die Kanaren, wo der Großsegler überwintert.
"Diesmal sind viele junge Leute an Bord", sagte Ricke. Der Kapitän
und die Stammcrew wollen 20 junge Trainees zu Matrosen ausbilden. Schülerin
Lara Peter (17) aus Wuppetal traf als Letzte am Schiff ein- Minuten vorm
Ablegen. Vater Fritz hatte sie gefahren: "Wir standen im standen im
Stau." Die "Alex" kehrt im Mai 2001 zurück.
Nordsee-Zeitung vom 30. September 2000
Die Bark "Alexander von Humboldt" im Neuen Hafen von Bremerhaven
Foto Peter Müller, 14. Mai 2004